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Gewerkschaften sind unerwünscht

Am Dienstag trifft sich zum ersten Mal die Arbeitsgruppe, um sich über das künftige Netz der Post zu unterhalten. Vertreten sind Gemeinden, Städte, Kantone, Berggebiete, das Gewerbe und die Post – nicht jedoch die Arbeiterschaft. «Das ist ein einziger ­Affront gegenüber den Gewerkschaften und den Arbeitnehmenden», beklagt Christian Capacoel von der Gewerkschaft Syndicom. «Ausgerechnet jene Leute, die am stärksten vom Abbau betroffen sind, werden aus der Diskussion ausgeschlossen», sagt er. Gefährdet seien rund 1200 Arbeitsplätze. Zuständig für die Arbeitsgruppe ist das Bundesamt für Kommunikation. Zu den Gründen für die Auslassung der Arbeiterschaft heisst es dort: «Fragen zur Arbeitssituation und zu den Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden der Post sind nicht Gegenstand des Mandats der Arbeitsgruppe.» Capacoel sagt dazu: «Offenbar werden die Arbeitnehmenden beim Poststellenabbau nicht als Direktbetroffene erachtet – das ist sehr befremdlich.» (rob)

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