GRIPEN: Saab: Weitere Schweiz-Geschäfte

Saab hat der Schweiz bereits Gegengeschäfte in der Höhe von 200 Millionen angekündigt. Nun sollen weitere Millionen-Deals dazukommen.

Interview Eva Novak
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Der Gripen bei einer Demonstration im Oktober 2012 auf dem Flugplatz Emmen. (Bild: Keystone)

Der Gripen bei einer Demonstration im Oktober 2012 auf dem Flugplatz Emmen. (Bild: Keystone)

red. Der Entscheid verzögert sich. Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates will erst Ende August über den Gripen-Deal entscheiden. Beim schwedischen Flugzeugbauer Saab hat man kein Problem damit. «Am Ende des Tages ist allen mehr gedient, wenn die Entscheidung für den Gripen breit abgestützt ist. Wir respektieren den Wunsch einiger Parlamentarier nach mehr Informationen», sagt Lennart Sindhal, der Vizechef von Saab im Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag».

Grund für die Verzögerung ist mitunter ein Brief des Eurofighter-Herstellers mit einem billigeren Angebot als dem von Saab. «Es sieht so aus, als würde unsere Konkurrenz weiterhin versuchen, die Beschaffung und den politischen Prozess zu stören. Wir können nichts über Angebote unserer Mitbewerber sagen, aber es scheint eher ein «Marketing-Gag» zu sein als ein seriöses Angebot», sagt Sindhal.

Weiter kündigt der Leiter der Flugdivision von Saab weitere Geschäfte in der Schweiz an. «Ende 2011 hat das Offsetbüro der Armasuisse Gegengeschäfte in Höhe von 200 Millionen Franken akzeptiert. Inzwischen waren wir weiter aktiv und haben noch einmal Geschäfte in Höhe von 80 Millionen Franken eingereicht.»

Das ausführliche Interview lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag oder als AbonnentIn kostenlos im E-Paper.