Grosse Unterschiede bei der Offenlegung

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Zwar ist die Offenlegung von Zahlungen für Ärzte und Gesundheitsorganisationen freiwillig. Scienceindustries fordert seine Mitglieder aber dazu auf, die Empfänger von der Einwilligung zu überzeugen zu versuchen. Die Erfolgsbilanzen der Unternehmen sind sehr unterschiedlich. Bei den Marktführern Novartis und Roche werden 95 beziehungsweise 76 Prozent der Beiträge an Ärzte (und jeweils fast 100 Prozent jener an Organisationen) veröffentlicht. Dagegen werden die Zahlungen des deutschen Bayer-Konzerns an Schweizer Ärzte in weniger als der Hälfte der Fälle öffentlich gemacht. Bayer erklärt dazu, dass man die Partner «anhand der wissenschaftlichen und fachlichen Kompetenz» auswähle und nicht aufgrund ihrer Bereitschaft zur Transparenz. (lkz)