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Haut

Aus einer dermatologischen Perspektive betrachtet sind unsere Politiker eine interessante Spezies. Sie verfügen zwar grundsätzlich über eine dicke Haut. Kritisiert man sie aber, ihre Beschlüsse gingen auf keine Kuhhaut, so reagieren sie oft dünnhäutig. Von Zeit zu Zeit tritt dann einer zurück (er haut ab). Die meisten beweisen aber erstaunliches Sitzleder (Gesässhaut) und retten in jeder Krisenlage zunächst einmal ihre eigene Haut.

Seit dieser Woche wissen wir auch: Das Bundesrats-Dasein ist wie «eine zweite Haut». Das sagte Didier Burkhalter in seiner Rücktrittserklärung. Eine magistrale Doppel-Epidermis quasi, die den Regierungskörper schützend umhüllt. Faszinierend! Die Frage, ob nach dem Rücktritt eine eigentliche Häutung wie bei einem Reptil einsetzt und ob Bundesräte generell eher zu den Wechselwarmen gehören, erörterte Burkhalter nicht. Dass sich freilich unter dem politischen Spitzenpersonal das eine oder andere Chamäleon befindet, das haben wir schon immer geahnt. (pho.)

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