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HOCHWASSER-GEFAHR: Nachdem sich der Wind verzogen hat, kommt das Wasser

Auch wenn die Erleichterung gross ist, dass «Burglind» nicht zu «Lothar II» wurde: Die Gefahr ist noch nicht gebannt. Zwar werden in den kommenden Tagen nicht mehr orkanartige Böen die Szenerie beherrschen, dafür wird das Wasser zunehmend ein Thema.

Punkt eins: Die Wetterprognosen verheissen bis morgen viel Regen. So werden im Berner Oberland, in den westlichen Voralpen, im Chablais und im südlichen Jura bis 140 Millimeter erwartet. Vor allem heute wird es stark und dauerhaft regnen.

Punkt zwei: Die Schneefallgrenze turnt derzeit herauf und herunter. Sank sie gestern zwischenzeitlich gegen 1000 Meter, steigt sie heute wieder auf 1800 bis 2300 Meter an. Das hat Folgen: Der Schnee, der um den Jahreswechsel gefallen ist, schmilzt weg.

Punkt drei: Die stürmische Westlage mit intensiven Niederschlägen und hohen Temperaturen führt zu einer kritischen Lawinensituation. Vor allem im Wallis spitzt sich die Lage zu.

In der Summe geht der Bund auf seinem Naturgefahrenportal von einer erheblichen Hochwassergefahr für die Nordschweiz am Rhein aus (von der Mündung der Thur und jene der Ergolz bis nach Basel). Die Hydrologen in den Krisenstäben haben die Situation auf dem Radar. Zudem gibt es Warnungen für kleine und mittelgrosse Flüsse vom Alpstein über die Glarner und Urner Alpen bis in die Zentralschweiz. (bbr)

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