Kolumne

Wofür die amtierenden Bundesräte ihr Ruhegehalt spenden könnten: Hier unsere Vorschläge

Alt Bundesrat Christoph Blocher will sein rückwirkend ausbezahltes Ruhegehalt von 2,7 Millionen Franken angeblich spenden. Falls die amtierenden Regierungsmitglieder dereinst das selbe tun sollten: Wir hätten ein paar Vorschläge.

Christoph Bernet
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Sorgt mal wieder für Schlagzeilen: SVP-Doyen Christoph Blocher.

Sorgt mal wieder für Schlagzeilen: SVP-Doyen Christoph Blocher.

Keystone / Walter Bieri

Christoph Blocher fordert eine rückwirkende Auszahlung seines bundesrätlichen Ruhegehalts in der Höhe von 2,7 Millionen Franken. Das Geld werde er jedoch nicht für sich behalten, sondern weitergeben, erklärte Milliardär Blocher bei «Teleblocher» – ohne Details zu nennen.

Angenommen, die amtierenden Bundesräte eiferten nach ihrem Rücktritt Blochers Beispiel nach und spendeten ihr Ruhegehalt: Hier sind sieben Ideen für durch Bundesratsrenten unterstützte gute Zwecke.

  • Ueli Maurer: Studienzentrum für pessimistische Budgetierung «Zur schwarzen Null».
  • Simonetta Sommaruga: Förderstipendienprogramm für politisch interessierte Pianisten-Talente «Sonata Sommaruga».
  • Alain Berset: Hut-Verteilaktion für Männer mit frühzeitigem Haarausfall «Chapeaux sans frontières».
  • Guy Parmelin: Verein zur Exportförderung von Waadtländer Wein «Santé pour tout le monde».
  • Ignazio Cassis: Museum für ausgefallene Polster-Stoffmuster «SofArt».
  • Karin Keller-Sutter: Selbsthilfegruppe für ausstiegswillige Fussballfans «HooligaNoMore».
  • Viola Amherd: Härtefallfonds für von Wolfsrissen betroffene Walliser Schafsbesitzer «VergissMähNicht».