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Hundertstelkrimi um Finaleinzug

Mit Melanie Mathys, der Vize-Weltmeisterin von 2013, steht eine Schweizer Medaillenanwärterin heute im Sprintfinal. Derweil kämpft der Sempacher Fabio Gretener im Kanadier-Einer um eine WM-Medaille.
Guy Dresser
An der Kanu-WM im Muotathal. (Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)

An der Kanu-WM im Muotathal. (Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)

Dass die Schweizer Medaillenserie in Muotathal am dritten Tag der Weltmeisterschaften im Muotatal ein zwischenzeitliche Ende finden wird, war von vornherein klar. Denn der gestrige Tag stand ganz im Zeichen der Qualifikation für den grossen Final von heute Sonntag.

Ein Kanute in der Muota. (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
An der Kanu-WM im Muotathal. (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
Kanu-WM im Muotathal. (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
Hilfe naht! (Bild: Neil Smorthit, Muotathal, 2. Juni 2018)
(Bild: Neil Smorthit, Muotathal, 2. Juni 2018)
Eine Kanutin kämpft mit der Muota. (Bild: Neil Smorthit, Muotathal, 2. Juni 2018)
Eine Kanutin kämpft mit der Muota. (Bild: Neil Smorthit, Muotathal, 2. Juni 2018)
Idyllische Bilder an der Kanu-WM. (Bild: Neil Smorthit, Muotathal, 2. Juni 2018)
(Bild: Neil Smorthit, Muotathal, 2. Juni 2018)
Der Slowake Andrej Malek bei einem Lauf am Sonntag. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Das Publikum verfolgt die Läufe. (Bild: Neil Smorthit, Muotathal, 2. Juni 2018)
Fabian Soffel in den Wellen der Muota. (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
Samuel Riedener. (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
Die Kanu-WM im Muotathal lockt ein grosses Publikum an die Ufer der Muota. (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
Samuel Riedener in der schäumenden Muota. (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
Fabian Soffel. (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
(Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
Chiarello Gelindo. (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)

Michel Eichenberger (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
Philipp Tandler auf dem Gelände der WM. (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
Der Junioren-Kanute Noé Anderegg. (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
(Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
Lena Rothenbühler. (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
Philipp Tandler freut sich. (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
Lena Rothenbühler beim Start. (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
Lena Rothenbühler beim Start. (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
(Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
(Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)
Calvin Widmer beim Start. (Bild: Manuela Jans-Koch, Muotathal, 2. Juni 2018)

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Wildwasser-WM im Muotatal

Auf der attraktiven Sprintstrecke überzeugte vor allem die bisher erfolgreichste Athletin des Schweizer Teams: Melanie Mathys. Die Solothurnerin benötigte jedoch etwas Anlaufzeit. Im ersten Lauf passierten der 24-Jährigen zwei Fahrfehler. Somit musste sie ihr Finalticket im zweiten Lauf lösen. Dies gelang dank einer fehlerfreien Fahrt dann ohne Probleme. Die Kajakfahrerin hat dadurch die Möglichkeit, ihre dritte Medaille (nach zweimal Bronze) der diesjährigen Heim-WM zu gewinnen. «Im Final will man immer eine Medaille gewinnen. Dafür muss ich jede Schwierigkeit haargenau meistern», sagt Melanie Mathys, die bereits vor fünf Jahren über diese Distanz Silber und vor zwei Jahren Bronze an Weltmeisterschaften eingefahren hat.

Hannah Müller verpasst Finaleinzug hauchdünn

Mathis ist die einzige Schweizerin im Final. Auf dem undankbaren 13. Platz, somit die erste Nichtqualifizierte für den Kajak-Final, landete die 18-jährige Hannah Müller. Die Buochserin ist dementsprechend enttäuscht: «Natürlich war der Final mein grosses Ziel. Dass es genau um einen Rang nicht reicht, nervt mich natürlich. Am schlimmsten ist, dass ich heute zum Zuschauen verdammt bin, wenn die anderen um Medaillen paddeln.»

Ähnlich undankbar war auch das Resultat von Sabine Eichenberger. Die 50-Jährige startete in der Kanadier-Kategorie. Kurz vor dem Ziel musste die Bruggerin eine Kenterung in Kauf nehmen. Dabei verhinderte eine Eskimorolle Schlimmeres, trotzdem verlor sie viel Zeit und somit die Qualifikation für den Final.

In der Kanadier-Kategorie gelang dafür Fabio Gretener der Einzug in den Final. Als Elfter, mit 37 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den unliebsamen 13. Rang, vertritt der 25-jährige Sempacher das Schweizer Männerteam heute im Kampf um die Medaillen. Ebenfalls heute Sonntag finden die Teamwettbewerbe über die Sprintdistanz statt. Sie bilden den Abschluss der Weltmeisterschaften auf der Muota. Hinweis Programm von heute: 10.00 Finalläufe Sprint-Race Einzel; ab 15.00 Finalläufe Sprint-Race Teams.

Informationen und Livestream aller Wettkämpfe unter: www.wm-muota2018.ch
Bildergalerie unter: www.luzernerzeitung.ch

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