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Illegale Substanz tötet Hunderttausende Bienen

Ein mit einer illegalen Substanz verunreinigtes Spritzmittel aus der Landi hat Hunderttausende Bienen in der Schweiz getötet. Ein Aargauer Imker hatte kürzlich der Polizei gemeldet, dass seine 24 Bienenvölker auf mysteriöse Weise innert Tagen gestorben sind.
Die Bienen starben wegen eines verbotenen Insektenmittels. (Bild: Keystone)

Die Bienen starben wegen eines verbotenen Insektenmittels. (Bild: Keystone)

(sda) Eine Untersuchung der Bundesbehörden ergab, dass die Bienen mit dem in der Schweiz und der EU verbotenen Insektenmittel Fipronil vergiftet wurden. Die Substanz befand sich gemäss Recherche der «Sonntags Zeitung» als unerkennbare Beimischung in dem legalen und eigentlich unproblematischen Insektizid Pirimicarb, das Fenaco in ihren Agrar-Zentren verkauft.

Wie viel von dem verseuchten Mittel bereits auf Gemüsekulturen oder Obstplantagen landete, ist dem Bericht zufolge unklar. Das verseuchte Spritzmittel wurde von einer kaum bekannten indischen Chemiefirma hergestellt.

Die Bewilligungsinhaberin für den Verkauf in der Schweiz ist eine reine Briefkastenfirma ohne Mitarbeiter, wie die Zeitung schreibt. Die Geschäftsführerin des Bienengesundheitsdienstes, Anja Ebener, fordert von den Kantonen bessere Kontrollen.

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