Video-Reportage

Immer mehr Altersheime richten «Besucherboxen» ein – so funktioniert das

Besuche in Altersheimen sind wegen des Coronavirus nach wie vor nicht erlaubt. Immer mehr Heime richten deshalb Besucherboxen ein. Dieses Beispiel aus Zürich zeigt im Video, wie das funktioniert.

Drucken
Teilen

Eine Box, eine Scheibe, zwei Telefone. So ermöglicht etwa ein Altersheim in Zürich ein Wiedersehen zwischen Bewohnern und ihren Angehörigen.

Maximal 30 Minuten lang dürfen sich hier Verwandte oder Bekannte in der Box vor dem Fenster aufhalten und via Telefon mit Altersheimbewohnern sprechen. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind es, die die Besuche zuvor in eine Liste eintragen. Nach dem Besuch wird das Zelt gereinigt und gelüftet.

Immer mehr Heime richten diese Art von Besuchsmöglichkeiten ein, wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA meldet. So sieht das in der ganzen Schweiz aus:

Die Besucherbox vor dem Steffisburger Pflegeheim.
8 Bilder
Die Glasfassade des Steffisburger Pflegeheims trennt Besucher und Heimbewohner.
Für 30 Minuten einander sehen und über ein Telefon miteinander sprechen: Das ist seit Montag in Zürcher Altersheimen möglich.
In dieser "Bsuechsbox" können sich Bewohnerinnen und Bdewohner des Altersheims Risi in Wattwil SG mit Angehörigen treffen - geschützt durch eine Plexiglasscheibe.
Der 88-jährige Eugen Studach erhält Besuch von Tochter Barbara Castelberg, in der Besucherbox des Altersheims Risi in Wattwil SG. Dank der "Bsuechsbox" können sich Angehörige und Bewohner trotz der Coronavirus-Pandemie treffen und über das Telefon miteinander plaudern.
Heinz Stucki, Leiter des Alterszentrums «Klostermatte» in Laufenburg AG, in einer der elf Besucherboxen.
In dieser Kontaktbox können Angehörige des Altersheimes Passwang SO während der Corona-Zeit ihre Lieben besuche.
Roland Aerni besucht seine demente Frau Verena im Altersheim "Zentrum Passwang" in Breitenbach über eine Kontaktbox.

Die Besucherbox vor dem Steffisburger Pflegeheim.

BURGERGEMEINDE THUN

(smo)