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INITIATIVE: Karrer will SVP am Tisch haben

Economieuisse-Präsident Heinz Karrer fordert vom Bundesrat, die SVP an der Umsetzung der Einwanderungsinitiative zu beteiligen.
Sermîn Faki
Drei Wochen nach dem Ja zur SVP-Initiative haben gestern gut 10 000 Menschen in Bern für eine offene und solidarische Schweiz demonstriert. (Bild: EPA/Peter Schneider)

Drei Wochen nach dem Ja zur SVP-Initiative haben gestern gut 10 000 Menschen in Bern für eine offene und solidarische Schweiz demonstriert. (Bild: EPA/Peter Schneider)

«Die Initianten müssen in den Prozess eingebunden werden», sagt Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer gegenüber der «Zentralschweiz am Sonntag». Dadurch, so hofft er, würde die Umsetzung den wirtschaftlichen Interessen eher gerecht. «Economiesuisse wird daher den Kontakt zur SVP suchen», so Karrer.

Karrer ist nicht allein mit dieser Meinung. Am gestrigen Treffen von Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann mit dem Wirtschaftsvertretern habe in dieser Frage Einstimmigkeit geherrscht.

Karrer skizzierte zudem einen personenfreizügigkeitskonformen Weg der Umsetzung: Die Wirtschaft solle selbstregulierend einen Beitrag leisten, damit die Nettozuwanderung sinke. Wenn das nicht gelingt, könnte man versuchen, mit Schutzklauseln zu operieren», so der neue Chef des Wirtschaftsdachverbands.

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