INITIATIVE: SVP kämpft für reiche Ausländer

Toni Brunner will eine schnelle Abstimmung über die Erbschaftssteuer- Initiative. Sonst drohe der Schweiz massiver Schaden.

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Parteipräsident Toni Brunner spricht an der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Volkspartei in Balsthal am 26. Januar. (Bild: Keystone)

Parteipräsident Toni Brunner spricht an der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Volkspartei in Balsthal am 26. Januar. (Bild: Keystone)

red. Der Bundesrat soll die Erbschaftssteuer-Initiative innert drei Monaten ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung empfehlen. Das fordern SVP-Präsident Toni Brunner und Fraktionschef Adrian Amstutz in einem Brief.

«Ziel muss sein, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger noch in diesem oder spätestens im kommenden Jahr über die Initiative befinden können», heisst es in dem zweiseitigen Schreiben an die Landesregierung, das der «Zentralschweiz am Sonntag» vorliegt. Im Brief warnt Brunner davor, dass aufgrund der drohenden Regelung viele, «namentlich ausländische» Vermögende die Schweiz verlassen oder gar nicht erst zuziehen.

Für Initiantin Jacqueline Badran keine Überraschung: «Die SVP macht sich immer wieder für vermögende Ausländer stark», so die Zürcher SP-Nationalrätin. Brunner bestreitet dies: Zögen die Reichen weg, würden alle anderen deren Steuern zahlen müssen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag oder im E-Paper.