Jetzt wird's spannend: Welche Kandidaten schaffen es bei FDP und CVP auf das Bundesratsticket?

Das Schaulaufen im Bundeshaus hat begonnen. Die CVP- und die FDP-Fraktion haben sich zurückgezogen, um ihre Bundesratskandidatinnen und -kandidaten zu nominieren. Diese werden nun der Reihe nach angehört. Der Entscheid wird für den frühen Abend erwartet.

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Heute entscheiden FDP und CVP, wer aufs Ticket für die Nachfolge von Johann Schneider-Ammann und Doris Leuthard kommt. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Heute entscheiden FDP und CVP, wer aufs Ticket für die Nachfolge von Johann Schneider-Ammann und Doris Leuthard kommt. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

(sda)

Bei der CVP gibt es drei Anwärterinnen und ein Anwärter, die in Leuthards Fussstapfen treten wollen. Als aussichtsreichste Kandidatin gilt die 56-jährige Walliser Nationalrätin Viola Amherd. Weitere Kandidaten sind der Zuger Ständerat Peter Hegglin, Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter (BL) und die Urner Regierungsrätin Heidi Z'graggen.

Während der Ausgang des Nominationsverfahrens relativ offen ist, hat die FDP eine klare Favoritin: Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter ist mit grossem Vorsprung ins Rennen um den frei werdenden Bundesratssitz gestartet. Ihre Konkurrenten sind der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki und der Schaffhauser Regierungspräsident Christian Amsler.

Während die CVP-Fraktion zuerst andere Geschäfte behandelt, beginnt die FDP sofort mit dem Nominationsverfahren. Alle Kandidierenden haben eine halbe Stunde Zeit, sich im besten Licht zu präsentieren. Bevor sie ihre Kandidaten nominiert, entscheidet die FDP-Fraktion, wie viele Personen sie der Bundesversammlung zur Wahl vorschlagen will.

Schneider-Schneiter sagte vor ihrem Hearing gegenüber Medien, sie fühle sich ausgeruht. Vorbereiten könne man sich nur beschränkt. «Wichtig ist, dass man einen magistralen Auftritt hat.»

Viola Amherd präsentiert sich in Brig als Vermittlerin

Als Nachfolgekandidatin für Bundesrätin Doris Leuthard hat sich Viola Amherd am Donnerstag in Brig VS vor den Medien präsentiert. Die Walliser CVP-Nationalrätin versteht sich als Brückenbauerin mit dem notwendigen Rüstzeug für den Einzug in die Landesregierung.