Jüngere kommen schlecht weg, aber tiefe Einkommen profitieren

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Junge interessieren sich kaum für ihre Vorsorge. Dabei müssen sie mit der Reform tendenziell mehr bezahlen, weil sie länger sparen und die Abgaben für die AHV, die obligatorische berufliche Vorsorge und die Mehrwertsteuer steigen. Ein Mann mit Jahrgang 1987 und einem Medianlohn von 6427 Franken pro Monat kommt bis zum Rentenalter auf Mehrabgaben von 21929 Franken. Ab der Pensionierung erhält er in der AHV durch den monatlichen Zuschlag von 70 Franken zwar 21228 Franken mehr, aber in der zweiten Säule 14612 Franken weniger. Ingesamt bekommt er 15313 Franken weniger, als er bezahlt. Noch schlechter ist die Rechnung für eine Frau mit Jahrgang 1987 und demselben Lohn. Sie erbringt mit dem Rentenalter 65 nochmals ein Opfer. Mehrbeiträgen von 29888 Franken stehen tiefere Rentenleistungen von 14107 Franken gegenüber. Das Leben von jüngeren Personen verändert sich beruflich und privat aber auch noch häufiger. Zudem kommen nicht alle schlecht weg: 30-jährige Männer und Frauen mit einem tiefen Monatslohn von 4000 Franken profitieren. Auch sie bezahlen zwar höhere Abgaben, erhalten in der ersten und zweiten Säule aber auch höhere Leistungen. Insgesamt erhält der Mann 26 943 Franken mehr, als er bezahlt, die Frau 7494 Franken.