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KANDIDATUR: 100 Walliser Millionen für Olympia

Das Wallis wird nicht mehr als 100 Millionen Franken für die Olympischen Winterspiele 2026 in Sitten ausgeben. Im Juni 2018 wird das Volk darüber abstimmen.
Die Olympia-Kandidatur steht vor einem wegweisenden Jahr. (Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone)

Die Olympia-Kandidatur steht vor einem wegweisenden Jahr. (Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone)

Von den 100 Millionen fliessen 60 in Infrastrukturen, die laut der Walliser Regierung insgesamt
81 Millionen Franken kosten werden. Unter anderem soll für die Unterbringung der Langlauf-Athleten das Feriendorf in Fiesch renoviert werden. Die Walliser Regierung betont, dass bestehende Infrastrukturen als Spielstätten genutzt werden. Allerdings soll deren Anbindung an die Verkehrsnetze verbessert werden. Neben dem Wallis sind Wettkämpfe in den Kantonen Waadt, Freiburg, Bern und Graubünden vorgesehen.

Fragezeichen stehen nach wie vor hinter den Sicherheitskosten. Zwar bestätigte die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) schon Mitte des vergangenen Monats, dass die Sicherheit der Spiele gewährleistet werden könne. Sie sprach sich auch für die Bereitstellung von Polizeikräften aus. Allerdings erteilte die KKJPD dem Walliser Antrag, diese Polizisten gratis zu entsenden, eine Absage. Das Wallis hatte eine ähnliche Regelung wie bei der Fussball-Europameisterschaft im Jahr 2008 gefordert. Damals hatten die Kantone die in der Vereinbarung über die interkantonalen Polizeieinsätze vorgesehenen Kosten von 600 Franken pro Polizist und Tag nicht abgerechnet. Über die Frage entscheidet im Frühling noch die Konferenz der Kantonsregierungen, das letzte Wort haben aber die Kantone selbst.

Im Beschluss an den Grossen Rat spricht die Walliser Regierung maximal 40 Millionen Franken für die Finanzierung der ausserkantonalen Polizeiverstärkung. Das Wallis erwartet von Sion 2026 positive Auswirkungen auf den Tourismus.

Volksabstimmung im Juni

Zugleich soll ein mit 100 Millionen Franken dotierter Fonds die Nachhaltigkeit der Spiele sicherstellen. Die Botschaft der Regierung wird voraussichtlich im März vom Grossen Rat behandelt. Am 10. Juni ist bereits eine Volksabstimmung über den Kantonsanteil für die Olympischen Spiele vorgesehen.

Die Walliser Olympia-Kandidatur durchlebte im Herbst mehrere schwierige Momente. Der bisherige OK-Präsident Jean-Philippe Rochat trat zurück. Das Präsidentenamt übernahm SVP-Nationalrat Jürg Stahl, der zugleich Präsident von Swiss Olympic ist. Nach einer Tätlichkeit auf dem Fussballplatz schied auch Christian Constantin, der Präsident des FC Sion, im September aus dem Komitee aus. (sda)

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