KIRCHE: Churer Bischof stellt sich hinter seinen Sprecher

Bistumssprecher Giuseppe Gracia wandte sich im Fall des pädophilen Pater Jöel mit einem Verdacht an die Medien. Bischof Vitus Huonder zeigt Verständnis dafür.

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Giuseppe Gracia, Sprecher des Bistums Chur (links) und Mauro Jöhri, Generalminister des Kapuzinerordens. (Bild: PD / Keystone)

Giuseppe Gracia, Sprecher des Bistums Chur (links) und Mauro Jöhri, Generalminister des Kapuzinerordens. (Bild: PD / Keystone)

Giuseppe Gracia, Sprecher des Bistums Chur, hat den Bischof am Donnerstag über seinen Gang an die Medien im Fall des pädophilen Pater Jöel informiert. Gracia hatte den Verdacht geäussert, dass der oberste Kapuziner der Welt, Mauro Jöhri, in den Vertuschungsskandal verwickelt sein könnte.

Jetzt äussert sich Bischof Vitus Hounder selber zur Angelegenheit: «Der Bischof von Chur wertet das selbständige Handeln seines Medienverantwortlichen im Missbrauchsskandal um Pater Jöel als Versuch, der vollen Aufklärung zu dienen», heisst es in einem auf der Website des Bistums publizierten Statement. Und: «Auch der Bischof ist an der Wahrheit interessiert und hat Verständnis für das Handeln seines Medienverantwortlichen.»

dlw