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KRIMINALITÄT: Schwyzer Regierungsrat stellt Schengen in Frage

An der Zunahme der Einbrüche sollen Kriminaltouristen schuld sein. Dem Schwyzer Sicherheitsdirektor sind die offenen Grenzen ein Dorn im Auge.
Grosskontrolle der Kantonspolizei Zürich im Rahmen des Schengen- Abkommens. Im Visier: Kriminaltouristen aus dem Ausland. (Bild: Keystone/Walter Bieri)

Grosskontrolle der Kantonspolizei Zürich im Rahmen des Schengen- Abkommens. Im Visier: Kriminaltouristen aus dem Ausland. (Bild: Keystone/Walter Bieri)

Die Zahl der Einbrüche im Kanton Schwyz steigt und steigt. 2013 zeichnet sich bereits vor Jahresende eine Zunahme der Fälle von über 70 Prozent ab. Der Schwyzer Regierungsrat André Rüegsegger hat genug und will handeln. Für ihn ist klar, dass hinter der Zunahme der Straftaten Kriminaltouristen stecken, die von den offenen Schengen-Grenzen profitieren. «Es muss geprüft werden, ob die offenen Grenzen als Folge des Schengen-Abkommens diese Entwicklung begünstigen», sagt der Sicherheitsdirektor Rüegsegger. Der Regierungsrat will das Thema nun bei der kommenden Konferenz der kantonalen Justiz- und Sicherheitsdirektoren zur Sprache bringen.

Unterdessen hat auch die EU Reformen beschlossen, welche temporäre Grenzkontrollen im Schengen-Raum ermöglichen.

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