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LANDWIRTSCHAFT: Das wird Milchbauern sauer aufstossen

Die Bauern müssten mehr Geld für die Milch bekommen, fordert der Bauernpräsident. Viel liege nicht mehr drin, heisst es bei den Milchverarbeitern.
Bauer Ernst Kübli auf der Alp Horneggli im Saanenland bereitet eine Kuh zum Melken vor. (Bild: Keystone/Peter Schneider)

Bauer Ernst Kübli auf der Alp Horneggli im Saanenland bereitet eine Kuh zum Melken vor. (Bild: Keystone/Peter Schneider)

Gemäss der Branchenorganisation Milch (BOM) bieten die aktuellen Milchpreise durchaus Perspektiven für die Landwirte. BOM-Präsident Markus Zemp widerspricht damit Bauernpräsident Markus Ritter. Dieser hatte letzte Woche in der «Zentralschweiz am Sonntag» gewarnt, dass ohne weitere Preissteigerung mehr als die Hälfte der Milchbauern aussteigen würden. Damit die Milchbauern 2014 gleich viel verdienen würden wie heute, müssten sie mindestens 7,4 Rappen mehr pro Liter Milch erhalten, sagte er.

Zemp hält – wie Detailhändler und Milchverarbeiter – einen weiteren Anstieg der Preise für unwahrscheinlich. «Zwei bis vier Rappen mehr pro Liter liegen drin, mehr nicht», sagt er. Dennoch glaubt er nicht, dass viele Milchbauern aussteigen werden. Beim Milchverarbeiter Hochdorf rät man sogar zu einem Ausbau der Produktion. Langfristig würden die globalen Milchpreise nämlich steigen, zeigten Studien.

Gleiches erfährt man bei der Hochdorf-Gruppe, die unter anderem Milchpulver und Babynahrung herstellt. «Hochdorf bezahlt grundsätzlich marktorientierte Preise», sagt Christoph Hug, Sprecher des Luzerner Unternehmens. Aktuell seien die Weltmarktpreise für Milchprodukte auf einem hohen Niveau stabil. «Daher rechnen wir zurzeit nicht mit einer weiteren Erhöhung», so Hug.

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