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Linsenboom

«Sektion Diffusion und Analysen» heisst eine Dienststelle der Eidgenössischen Zollverwaltung. Die Tätigkeit der dortselbst beschäftigten Beamten ist wichtig. Wer kann schon ruhig schlafen, wenn die Diffusion nicht eingehend analysiert wird? Eben.

Andererseits blieb dem gemeinen Bürger die Existenz der «Sektion Diffusion und Analysen» verborgen – bis sich diese nun per Medienmitteilung an die Welt­öffentlichkeit gewandt und das Folgende verkündet hat: Es seien 2016 zum ersten Mal 100 Millionen Kontaktlinsen in unser Land importiert worden. Deren Durchschnittspreis habe 72 Rappen betragen, wobei die billigsten Linsen aus Singapur (8 Millio- nen Stück a 28 Rappen) und die teuersten aus Grossbritannien (9 Millionen Stück a 1.82 Franken) gekommen seien. Man könne von einem eigentlichen Linsenboom sprechen.

Ein Linsenboom, oha! Ohne die «Sektion Diffusion und Analysen» hätten wir nie davon erfahren. Die Amtsstelle ist jeden Steuerfranken wert. (pho.)

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