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Liquiditätsverlust für SIX

Die EU-Kommission anerkennt die Schweizer Börse nur befristet als gleichwertig. «Diese Äquivalenzentscheidung stellt sicher, dass der Handel nach dem 3. Januar 2018 reibungslos fortgesetzt wird», schreibt Kommissionssprecher Alexander Winterstein auf An­frage. Was aber nach 2018 geschieht, darüber hält man sich in Brüssel bedeckt. Klar ist, dass die Zürcher Börse SIX an Bedeutung verlieren würde, sollte die EU die Schweiz nicht als Dritt­handelsplatz anerkennen. Der Ausschluss von EU-Händlern bedeutet nichts anderes als einen Liquiditäts­verlust für den Handelsplatz Schweiz.

Der «Tages-Anzeiger» schätzte den Verlust des Handelsvolumens auf rund 400 Milliarden Franken – die Hälfte dessen, was heute mit den wich­tigsten Titeln des Swiss Leader Index (SLI) umgesetzt wird. SIX selbst wollte zur Situation keine Stellung beziehen, und auch die Stadt Zürich erklärt, dass es für eine Einschätzung noch zu früh sei. (rab)

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