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Lockerungen
«Normalerweise jasst man zu viert» – Bundesrat Berset liefert Schmunzler an Coronamedienkonferenz

Am Mittwoch stellte der Bundesrat Lockerungen unter anderem für Restaurants in Aussicht. Seine geistreiche Antwort auf die Frage eines Journalisten sorgte dabei für Lacher.

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«Sitzen vier Personen an einem Tisch, trinken etwas, jassen vielleicht, essen vielleicht – kommt eine fünfte Person dazu, die geimpft ist ...» Was klingt wie der Auftakt zu einem guten Witz, endete an der Medienkonferenz des Bundesrates am Mittwochnachmittag auch mit Lachern.

Die Frage jedoch war ernst gemeint. Mit jeder neuen Bundesratsinformation zur Coronapandemie kann es auch immer zu neuen Verwirrungen im Vorschriften-, Massnahmen- und Lockerungsdschungel kommen. Wenn die Fallzahlen nicht steigen, sollen die Restaurants ab Juni auch die Innenräume öffnen dürfen, stellte der Bundesrat am Mittwoch in Aussicht. Bei maximal vier Personen pro Tisch. Der Journalist, der die Frage mit den Jassern und dem Geimpften stellte, wollte von Gesundheitsminister Alain Berset wissen, weshalb ein Wirt einen Geimpften vom Vierer-Jasstisch wegweisen müsse.

Bersets Antwort kommt prompt:

«Ja, weil, normalerweise, wenn man jasst, es passiert zu viert.»

Lacher von allen Seiten. Schliesslich lachen auch Berset und der Journalist. «Es war nur das Beispiel mit dem Jassen, das mich zum Denken gebracht hat», entschuldigt sich Berset. Und nachdem er sich gefasst hat, kommt dann auch noch die ausführliche Antwort.

Die Innenräume zu öffnen, sei ein grosses Risiko, deshalb gelte es, die Kontakte möglichst einzuschränken. Zudem sei ein Impfzertifikat noch nicht verfügbar per Ende Mai – und ein solches müsste eine fünfte geimpfte Person ja mit sich führen können. «Und dann wird es auch noch eine Diskussion wert sein, wie man es überhaupt vorsieht in der Schweiz, ein Impfzertifikat zu nutzen.»

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