Lonza will die Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren.

Der Chemiestandort Lonza im Wallis will seine Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren. Um als Hightech-Zentrum in die Zukunft zu starten, muss sich die Basler Gruppe der Vergangenheit stellen.

SDA
Drucken
Teilen

Die ehemalige Deponie Gamsenried enthält rund 1,5 Mio. Kubikmeter chemischer Produktionsrückstände aus den Jahren 1918 bis 1978. Die Schadstoffkonzentration im gepumpten Wasser am Rande der Deponie sinkt nur langsam. Derzeit prüft das Unternehmen ein Sanierungsprojekt. Die Untersuchungen werden jedoch noch einige Jahre dauern.

Lonza wegen fahrlässiger Verschmutzung des Trinkwassers angeklagt

Der Chemiekonzern Lonza wird wegen Widerhandlungen des Gewässerschutzgesetzes und fahrlässiger Verunreinigung von Trinkwasser angeklagt. Er soll das Wasser jahrelang mit einem krebserregenden Lösungsmittel verschmutzt haben, ohne etwas dagegen unternommen zu haben.