LUFTVERTEIDIGUNG: Bundesrat kämpft mit den Kampfjets

Wie viele neue Kampfjets und Mittel der bodengestützten Luftverteidigung soll die Schweizer Armee beschaffen, um Land und Bevölkerung künftig schützen zu können? Mit dieser Frage befasst sich kommenden Mittwoch der Bundesrat, wie mehrere Quellen Recherchen dieser Zeitung bestätigen.

Drucken
Teilen
Die F/A-18 Kampfjets fliegen über Meiringen die Missing Man Formation (Bild: Keystone)

Die F/A-18 Kampfjets fliegen über Meiringen die Missing Man Formation (Bild: Keystone)

Auf dem Tisch der Landesregierung liegt der Bericht der Expertengruppe «Neues Kampfflugzeug» vom vergangenen Mai, welche vier Optionen mit Gesamtkosten zwischen 5 und 18 Milliarden Franken vorschlägt. Die teuerste Variante umfasst den Kauf von bis zu 70 Kampfflugzeugen, die billigste begnügt sich mit 20 neuen Jets.

Dass sich der Bundesrat bereits auf eine Anzahl festlegt, ist nicht anzunehmen. Die Typenwahl liegt ohnehin noch in weiter Ferne. Im Moment geht es vielmehr um einen Richtungsentscheid, mit dem namentlich der finanzielle Rahmen abgesteckt werden soll. Und um die Frage, ob das Volk über die Beschaffung entscheiden soll oder nicht.

 

Eva Novak