LUZERN: Zusammenarbeit für den Krisenfall trainieren

Zur Bewältigung von Notlagen braucht es eine eingespielte Zusammenarbeit von Bund und Kantonen. Dies wurde an der ersten Konferenz des Sicherheitsverbundes Schweiz (SVS) vom Dienstag in Luzern festgestellt.

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Bundesrat Ueli Maurer sprach in Luzern zum Stand und Perspektiven des Sicherheitsverbunds Schweiz. (Bild: Keystone)

Bundesrat Ueli Maurer sprach in Luzern zum Stand und Perspektiven des Sicherheitsverbunds Schweiz. (Bild: Keystone)

Der SVS geht auf den sicherheitspolitischen Bericht 2010 des Bundesrates zurück. Er soll dazu beitragen, dass Gefahren erkannt werden können und koordiniert darauf reagiert werden kann.

Die Landesregierung hatte 2010 festgestellt, dass in der Katastrophen- und Nothilfe wichtige kantonsübergreifende Strukturen fehlten und es keine standardisierten Abläufe gebe. Um diese Fragen gemeinsam angehen zu können, gründeten Bund und Kantone den Konsultations- und Koordinationsmechanismus SVS.

An der ersten Konferenz des SVS wurde gemäss Eidgenössischem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) die Notwendigkeit einer gesamtschweizerischen Zusammenarbeit betont. Gefordert wurde, dass die Schweiz eine nationale Übungskultur entwickeln solle.

Der SVS solle aber trotz der Zusammenarbeit auch den föderalistischen Charakter der Schweiz und die Autonomie der Kantone respektieren, erklärte der Berner Polizei- und Sicherheitsdirektor Hans-Jürg Käser gemäss Mitteilung.

An der ersten SVS-Konferenz nahmen Politiker sowie Vertreter von Polizei, Armee, Feuerwehr sowie Bevölkerungs- und Zivilschutz teil. Im Zentrum standen die Erwartungen an den Sicherheitsverbund.

sda