Kruzifix-Debatte

Luzerner halten an ihrem Kruzifix fest

In öffentlichen Gebäuden und Schulen sollen Kruzifixe (mit Jesus) und Kreuze (ohne Jesus) ohne Vorbehalte hängen bleiben und neu platziert werden dürfen. Dies verlangt eine Petition, die am Dienstag in Luzern mit 11'976 Unterschriften eingereicht wurde.

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In einem Computerraum einer Schule in Kriens hängt ein Kruzifix (Archiv)

In einem Computerraum einer Schule in Kriens hängt ein Kruzifix (Archiv)

Keystone

Die Petition «Kruzifix-bleibt» war Ende Oktober 2010 als Reaktion auf die Streitfälle von Stalden VS und Triengen LU lanciert worden. Ein Verbot von Kreuzen und Kruzifixen in öffentlichen Räumen wäre nicht Ausdruck von Toleranz, sondern Intoleranz, erklärte Gerardo Raffa, Sprecher des Komitees, anlässlich der Petitionsübergabe. Beide gehörten zur christlich-abendländischen Tradition.

Gemäss des Komitees stammen 60 Prozent der Unterschriften aus dem Kanton Luzern. Die Petition wurde zu Handen des Luzerner Regierungsrates beim Regierungsgebäude eingereicht.