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LYSS: Bern und Basel machen sich für Flüchtlinge bereit

Nach dem Kanton Aargau bringt nun auch der Kanton Bern Asylsuchende in Armeezelten unter. Bis zu 250 Menschen haben Platz in den zehn Zelten, die im Seeland aufgestellt werden. Die Basler Regierung will temporäre Wohncontainer für 150 Menschen aufstellen.
Angehörige der Armee stellen Zelte zur vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingen in Lyss auf. (Bild: Keystone / Peter Schneider)

Angehörige der Armee stellen Zelte zur vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingen in Lyss auf. (Bild: Keystone / Peter Schneider)

Die Zelte im Kanton Bern werden von der Armee auf dem Areal der Kollektivunterkunft Kappelen-Lyss aufgebaut. Sie stehen ab Mitte September bereit, wie die Kantonsregierung am Dienstag mitteilte.

Bern ist wie andere Kantone seit Monaten auf der Suche nach zusätzlichen Asyl-Unterkünften. Im Juni bat die Berner Regierung die fünf Gemeinden Aarberg, Neuenegg, Oberhofen, Täuffelen und Wohlen, ihre Zivilschutzanlagen zur Verfügung zu stellen. Sie stiess jedoch auf Widerstand. Keine der Anlagen konnte in Betrieb genommen werden.

Nun hat die Armee zehn Zelte kostenlos zur Verfügung gestellt. Betrieben werden die Zelte in Kappelen-Lyss vom Verein «Asyl Biel und Region» (ARB), der auch die Kollektivunterkunft Kappelen-Lyss betreibt.

In Aarau waren bereits Ende Juli erste Asylbewerber in Armeezelte eingezogen. Insgesamt stehen im Kanton Aargau 13 Zelte für bis zu 140 Asylbewerber.

Wohncontainer in Basel

Die Basler Regierung will 30 Flüchtlingsfamilien mit bis zu 150 Personen in temporären Wohncontainern unterbringen. Geplant ist die Unterbringung als Zwischennutzung auf dem Areal einer ehemaligen Werkstätte der Verkehrsbetriebe. Dem Grossen Rat hat die Regierung dafür 6,89 Millionen Franken beantragt.

Die Container sollen bis im Herbst 2016 bezugsbereit sein, teilte das Departement für Wirtschaft, Soziales und Umwelt (WSU) mit. Kurzfristig und prioritär sollen sie für Flüchtlinge, bei tieferen Asylgesuchszahlen mittelfristig aber auch für andere Menschen in Wohnungsnot genutzt werden.

Vorgesehen sind Wohnmodule mit Küchen und Nasszellen, Büroräume für Betreuungspersonal, ein Spielplatz für Kinder und ein Schulungsraum. Den Betrieb übernimmt die Sozialhilfe Basel.

Für 2015 werden in der Schweiz 30'000 Asylsuchende erwartet, die den Kantonen zugewiesen werden.

sda

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