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Maudet-Affäre: Seine Frau will nicht vor Gericht aussagen

Gestern wollte die Genfer Justiz die Gemahlin des umstrittenen Staatsrat befragen. Doch sie bevorzugt zu schweigen - und nennt dafür einen Grund.
Benjamin Weinmann
Noch nicht aus dem Schneider: Pierre Maudet (FDP). (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Noch nicht aus dem Schneider: Pierre Maudet (FDP). (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Der Genfer Staatsrat und ehemalige Bundesratskandidat Pierre Maudet ist noch nicht aus dem Schneider. Er muss sich weiterhin gegen die Vorwürfe der Vorteilsnahme wehren. Gestern hatte die Genfer Staatsanwaltschaft geplant, dazu seine Frau Catherine Maudet anzuhören. Sie wurde als Zeugin vorgeladen, schliesslich hatte sie ihren Mann auf der umstrittenen Abu-Dhabi-Riese im November 2015 begleitet, zu der beide eingeladen wurden. Sie flogen in der Business Class in den Wüstenstaat für den Besuch eines Formel-1-Rennens. Doch wie die "Tribune de Genève" berichtet, verzichtet Catherine Maudet auf eine Aussage.

Maudets Gemahlin war auch an der Organisation seiner Geburtstagsfeier im März 2018 involviert, die ebenfalls im Visier der Justiz ist. Die Zeitung zitiert die beiden Anwälte von Pierre Maudet, Grégoire Mangeat und Fanny Margairaz: "Frau Maudet zog es vor, bei der Anhörung der Staatsanwaltschaft nicht auszusagen, was ihr Recht ist." Frau Maudet wolle damit verhindern, dass ihre Aussagen in der Presse verbreitet würden. Mit ihrem Schweigen wolle sie ihre eigene Privatsphäre schützen und jene ihrer Familie.

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