Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

MIGRATION: Weniger Illegale an der Grenze

Die Grenzwächter haben im laufenden Jahr deutlich weniger illegal Einreisende aufgegriffen. Bis Ende November verzeichnete das Grenzwachtkorps rund 25500 rechtswidrige Aufenthalte.
Ein Angehöriger des Grenzwachtkorps durchsucht am Zoll des Bahnhofs Chiasso einen Migranten. Laut gfs.bern setzt die SVP auf das Thema, das den Befragten am meisten unter den Nägeln brennt. (Bild: Keystone / Pablo Gianinazzi)

Ein Angehöriger des Grenzwachtkorps durchsucht am Zoll des Bahnhofs Chiasso einen Migranten. Laut gfs.bern setzt die SVP auf das Thema, das den Befragten am meisten unter den Nägeln brennt. (Bild: Keystone / Pablo Gianinazzi)

Auch wenn das Jahr noch nicht zu Ende ist, ist damit bereits klar: Gegenüber dem Vorjahr sind die Zahlen stark gesunken. 2016 hatte das Grenzwachtkorps im Zuge der Flüchtlingskrise die rekordhohe Zahl von fast 49000 rechtswidrigen Aufenthalten registriert. Im Jahr davor waren es über 31000 gewesen.

Nach wie vor am grössten ist der Druck auf die Grenze im Süden: Knapp 14300 rechtswidrige Aufenthalte registrierte das Grenzwachtkorps im laufenden Jahr im Tessin. Am zweitmeisten illegale Aufenthalte verzeichnete die Grenzwachtregion Wallis/Waadt mit fast 4400. In der Ostschweiz sank die Zahl auf unter 900. Fast ein Drittel der rechtswidrigen Aufenthalte betraf im laufenden Jahr Personen aus lediglich drei Ländern: Guinea, Nigeria und Gambia. Dahinter folgen Somalia, die Elfenbeinküste und Marokko.

Weniger Migranten überqueren das Mittelmeer

Nicht nur der Flüchtlingsandrang an der Grenze, sondern auch die Zahl der Asylgesuche ist zuletzt deutlich zurückgegangen. Von Januar bis Oktober ersuchten knapp 15500 Personen um Asyl. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum rund 8000 Personen mehr gewesen.

Ein wichtiger Grund für den Rückgang ist die Situation in Libyen: Seit Mitte Juli gelangen deutlich weniger Migranten von dort aus über das Mittelmeer nach Italien. (mjb)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.