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Nach Bekanntgabe ihrer Bundesratskandidatur: So geht es jetzt weiter für Karin Keller-Sutter

Die Wiler FDP-Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter kandidiert für einen Bundesratssitz. Der Fahrplan ihrer Partei steht. Das sind die Stationen der Kandidatin bis zur Wahl am 5. Dezember.
Linda Müntener
Die Wiler Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter hat am Dienstagnachmittag in Wil ihre Bundesratskandidatur bekannt gegeben. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Die Wiler Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter hat am Dienstagnachmittag in Wil ihre Bundesratskandidatur bekannt gegeben. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Den ersten Schritt hat sie am Dienstag gemacht: Die Wiler FDP-Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter hat ihre Bundesratskandidatur bekannt gegeben. Bis zur Wahl am 5. Dezember muss die Ostschweizerin noch die eine oder andere Hürde nehmen. Das ist der Fahrplan ihrer Partei:

20. Oktober: Die Nominationsversammlung

Ihr Interesse an einer Kandidatur hat Karin Keller-Sutter der Parteileitung der FDP des Kantons St.Gallen am 8.Oktober mitgeteilt. Diese wird Karin Keller-Sutter den Mitgliedern als Kandidatin vorschlagen. Die Partei wird an der öffentlichen Nominationsversammlung am 20. Oktober darüber befinden. Geben die Mitglieder grünes Licht, wird die Nomination anschliessend der FDP Schweiz gemeldet. Diese führt das weitere Auswahlverfahren durch.

24. Oktober: Die Deadline

Die Kantonalparteien können Kandidatinnen oder Kandidaten für den Bundesratssitz dem Generalsekretariat der FDP Schweiz melden. Dafür haben sie bis Ende Oktober Zeit. Danach nimmt eine Prüfungskommission der Partei ihre Arbeit auf. Diese holt etwa Informationen von Dritten über die Kandidierenden ein. Die Kandidaturen werden von alt Ständerat Felix Gutzwiller (ZH), der ehemaligen Fraktionschefin Gabi Huber (UR) und Nationalrat Philippe Bauer (NE) geprüft.

Für die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger von Johann Schneider-Ammann hat die FDP ein klares Anforderungsprofil definiert. Dazu gehören neben einem einwandfreien Leumund und einem umfassenden Leistungsnachweis ein jahrelanges Engagement für die FDP und Führungserfahrung. Die Person muss sich durchsetzen können, medial gewandt sowie in der Bevölkerung verankert sein.

Um Letzteres zu verstärken, plant die FDP eine «Roadshow» – wie schon bei der Nachfolge von Didier Burkhalter. Wer kandidiert, präsentiert sich voraussichtlich in vier Kantonen und im Internet.

9. November: Die Empfehlung

Der FDP-Vorstand gibt Anfang November seine Empfehlung an die Bundeshausfraktion ab.

16. November: Die Nomination

Wen die FDP-Fraktion abschliessend ins Rennen für die Nachfolge von Johann Schneider-Ammann schicken wird, entscheidet sie am 16. November bei der Nomination. Eine wichtige Vorentscheidung. Dann steht fest, ob die Fraktion der Bundesversammlung eine Einer- oder eine Doppelkandidatur vorlegen wird.

27. November und 4. Dezember: Die Anhörungen

Die anderen Bundeshaus-Fraktionen haben am 27. November und am 4. Dezember die Gelegenheit, die FDP-Kandidaten anzuhören.

5. Dezember: Die Bundesrats-Ersatzwahl

Am 5. Dezember wählt die Bundesversammlung die neue Bundesrätin oder den neuen Bundesrat. Am selben Tag, aber zeitlich vor der Ersatzwahl für Johann Schneider-Ammann bestimmt sie die Nachfolgerin oder den Nachfolger von Doris Leuthard (CVP).

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