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CVP-Präsident Gerhard Pfister entschuldigt sich wegen Tweets

Die jüngsten Gewaltexzesse in Genf führen zu einem Streit zwischen CVP-Präsident Gerhard Pfister und SP-Nationalrat Carlo Sommaruga. Pfister bezeichnete den Genfer als "Heuchler", "Kommunistenfan" und "Antisemiten" - und hat sich mittlerweile dafür entschuldigt.
Michel Burtscher
CVP-Präsident Gerhard Pfister. (Bild: Peter Schneider/Keystone)

CVP-Präsident Gerhard Pfister. (Bild: Peter Schneider/Keystone)

Die brutalen Übergriffe auf fünf Frauen und einen Polizisten in Genf erhitzen die Gemüter – auch die der Politiker. Nachdem der Genfer SP-Nationalrat Carlo Sommaruga die Vorfälle am Sonntag auf Twitter als «des internationalen Genf unwürdig» bezeichnet und eine Verstärkung der Präventionsmassnahmen gefordert hatte, griff ihn CVP-Präsident Gerhard Pfister verbal an. Er bezeichnete Sommaruga als «einen der grössten Heuchler unter der Genfer Sonne» und als «Kommunisten-Fan und Antisemiten».

Zur «NZZ» sagte Pfister, dass Sommaruga aufgrund seiner politischen Positionierung «nicht der Richtige» sei, um Menschenrechte und Rechtsstaat einzufordern. Sommaruga reagierte empört. Am Montagabend folgte dann die Entschuldigung Pfisters: «Meine Wortwahl war nicht angemessen und undifferenziert», schrieb er. In der Sache werde er weiterhin Kritik übern, aber nicht mehr auf die Person zielen, so Pfister. Sommaruga hat die Entschuldigung mittlerweile angenommen - und der CVP-Präsident seine Tweets gelöscht.

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