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Geldspielgesetz

72.9%
VolkJa
ja
Nein × 492 247
1 325 982 × Ja
Ja in %
0
30
40
50
60
70100
26/26 Kantone ausgezählt
letztes Update am 10.6.2018
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Aargau
67.4% Ja
ja
Appenzell A. Rh.
68.3% Ja
ja
Appenzell I. Rh.
76.2% Ja
ja
Basel-Landschaft
71.1% Ja
ja
Basel-Stadt
69.8% Ja
ja
Bern
73.7% Ja
ja
Fribourg
80.5% Ja
ja
Genf
83.9% Ja
ja
Glarus
71.6% Ja
ja
Graubünden
70.8% Ja
ja
Jura
83.2% Ja
ja
Luzern
70.9% Ja
ja
Neuenburg
85.3% Ja
ja
Nidwalden
71.3% Ja
ja
Obwalden
70.1% Ja
ja
Schaffhausen
64.2% Ja
ja
Schwyz
64.1% Ja
ja
Solothurn
63.5% Ja
ja
St. Gallen
69.0% Ja
ja
Tessin
82.0% Ja
ja
Thurgau
70.6% Ja
ja
Uri
73.9% Ja
ja
Waadt
88.3% Ja
ja
Wallis
75.7% Ja
ja
Zug
69.9% Ja
ja
Zürich
65.9% Ja
ja

Vollgeldinitiative

24.0%
VolkJa
0
StändeJa
Nein
Nein × 1 372 869
432 802 × Ja
Ja in %
0
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40
50
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70100
26/26 Kantone ausgezählt
letztes Update am 10.6.2018
sortieren
Aargau
21.6% Ja
nein
Appenzell A. Rh.
27.7% Ja
nein
Appenzell I. Rh.
20.7% Ja
nein
Basel-Landschaft
23.9% Ja
nein
Basel-Stadt
29.7% Ja
nein
Bern
23.2% Ja
nein
Fribourg
25.0% Ja
nein
Genf
32.5% Ja
nein
Glarus
22.0% Ja
nein
Graubünden
20.3% Ja
nein
Jura
27.5% Ja
nein
Luzern
21.2% Ja
nein
Neuenburg
26.4% Ja
nein
Nidwalden
18.2% Ja
nein
Obwalden
17.9% Ja
nein
Schaffhausen
27.2% Ja
nein
Schwyz
19.0% Ja
nein
Solothurn
21.5% Ja
nein
St. Gallen
24.0% Ja
nein
Tessin
25.0% Ja
nein
Thurgau
26.6% Ja
nein
Uri
20.1% Ja
nein
Waadt
21.3% Ja
nein
Wallis
24.0% Ja
nein
Zug
21.7% Ja
nein
Zürich
24.7% Ja
nein

Niederlage für Olympia-Fans, Doppelsieg für Bundesrat: Das war der Abstimmungssonntag

Bei den eidgenössischen Abstimmmungsvorlagen zur Vollgeldinitiative und zum Geldspielgesetz gab es zwei deutliche Verdikte. Der Kanton Wallis entscheidet sich gegen olympische Winterspiele 2026. Weitere Ergebnisse in unserem Liveticker.

Das Wichtigste im Kürze

VOLLGELD-INITIATIVE Die Stimmbevölkerung hat der Initiative am Sonntag eine Abfuhr erteilt. 75,7 Prozent lehnten das Volksbegehren ab, das ein absolutes Geldmonopol für die Nationalbank verlangte.

GELDSPIELGESETZ Schweizer Casinos dürfen künftig Online-Geldspiele anbieten. Das Stimmvolk hat das neue Geldspielgesetz am Sonntag überaus deutlich angenommen: 72,9 Prozent stimmten Ja.

OLYMPIA Aus für die Olympia-Kandidatur "Sion 2026": Fast 54 Prozent der Stimmenden im Kanton Wallis sagten nein zur Kostenbeteiligung an der Organisation der Winterspiele.

18:08 Uhr

Damit beenden wir unseren heutigen Newsticker. Besten Dank für Ihr Interesse. Bis zum nächsten Mal, am 23. September.

17:55 Uhr

STADT ZÜRICH Die Initiative für einen freien Sechseläutenplatz scheitert klar. Nach Auszählung von 11 der 12 Stadtkreise kamen die Befürworter nur auf 32% der Stimmen. Die Initiative wollte, dass der Platz für die ­Bevölkerung an 300 Tagen frei zugänglich ist.

17:51 Uhr

JURA Familien mit bescheidenem Einkommen erhalten im Kanton Jura keine Ergänzungsleistungen. Das Stimmvolk hat eine Volksinitiative der christlich-sozialen Partei (PCSI) abgelehnt.

17:50 Uhr

GENF Im Kanton Genf bekommen die Polizeibeamten und das Gefängnispersonal künftig schlechtere Pensionskassenleistungen. Weiter nahmen die Genfer einen Überbauungsplan an, der sich über die drei Gemeinden Genf, Carouge und Lancy an.

17:49 Uhr

BASEL-STADT: Die baselstädtischen Stimmberechtigten wollen mehr Mieterschutz: Sie haben dazu gleich vier Initiativen angenommen. Das bringt einen Anspruch auf bezahlbaren Wohnraum, eine Formularpflicht für die Anfangsmiete, mehr Kündigungsschutz bei Totalsanierungen und bezahlbare Mietgerichtsverfahren.

17:48 Uhr

ZÜRICH: Die Zürcher Stimmberechtigten lehnen Kürzungen der Beiträge in den Verkehrsfonds deutlich ab. In keiner einzigen Gemeinde des Kantons wurde die Vorlage angenommen. Die zweite kantonale Abstimmungsvorlage nahmen die Stimmberechtigten hingegen an. Dabei ging es um eine Änderung bei der Grundstückgewinnsteuer.

17:42 Uhr

FREIBURG Die Universitätsbibliothek in Freiburg kann um- und ausgebaut werden. Die Freiburger Stimmbevölkerung hat einem Kredit von 60 Millionen Franken deutlich zugestimmt.

17:41 Uhr

BASEL-LANDSCHAFT Baselbieter Primarschülerinnen und Primarschüler lernen weiterhin zwei Fremdsprachen. Die Stimmberechtigten haben am Sonntag eine Initiative deutlich abgelehnt, die verlangt hatte, dass eine zweite Fremdsprache erst ab der Sekundarstufe I unterrichtet wird.

16:44 Uhr

NATIONALBANK Die SNB äussert sich zur Ablehnung der Vollgeld-Initiative. Hier das Statement der Währungshüter im Wortlaut:

«Die Schweizerische Nationalbank hat vom Ausgang der Abstimmung über die Vollgeldinitiative Kenntnis genommen. Der in Verfassung und Gesetz verankerte Auftrag der Nationalbank besteht darin, eine Geld- und Währungspolitik im Gesamtinteresse des Landes zu führen. Sie hat die Preisstabilität zu gewährleisten und dabei der konjunkturellen Entwicklung Rechnung zu tragen. Eine Annahme der Vollgeldinitiative hätte die Nationalbank bei der Erfüllung dieses Auftrags stark behindert. Die Nationalbank wird nun unter den gleichen Rahmenbedingungen wie bisher ihre auf die Preisstabilität ausgerichtete Geldpolitik weiterführen können. Die Gewährleistung der Preisstabilität ist ein wichtiger Beitrag zum Wohlstand in unserem Land.»

16:23 Uhr

BUNDESRAT ZUR VOLLGELDINITIATIVE Finanzminister Ueli Maurer sieht in der wuchtigen Ablehnung der Vollgeld-Initiative einen Vertrauensbeweis für Banken und Politik. Es sei aber auch eine Verpflichtung, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzumachen, sagte Maurer am Sonntag vor den Bundeshausmedien.

16:17 Uhr

STADT BERN Die Berner Reitschule geht einmal mehr gestärkt aus einer Abstimmung hervor. Die Stadtberner Stimmberechtigten genehmigten einen Baukredit von drei Millionen Franken für die Sanierung der Grossen Halle. Mehr lesen »

16:03 Uhr

TIEFE STIMMBETEILIGUNG Die Vollgeld-Initiative und das Geldspielgesetz haben das Stimmvolk nicht elektrisiert. Die beiden nationalen Vorlagen lockten lediglich ein Drittel der Stimmberechtigten an die Urne.

Die Stimmbeteiligung zum Geldspielgesetz lag bei 33,7 Prozent. Zuletzt hatten sich 2012 weniger Stimmberechtigte an einer Abstimmung über eine Gesetzesvorlage beteiligt: Beim Urnengang über das Tierseuchengesetz gingen lediglich 27,6 Prozent an die Urne. Seit Einführung des Frauenstimmrechts 1971 war die Beteiligung an einem fakultativen Referendum nur bei fünf Abstimmungen tiefer gewesen.

Auch die Vollgeld-Initiative mobilisierte nur 33,8 Prozent. Eine derart tiefe Stimmbeteiligung gab es seit 1971 aber schon bei rund zwei Dutzend Verfassungsänderungen. Tiefer war die Beteiligung an einem obligatorischen Referendum zuletzt 2006 bei der Abstimmung über die Bildungsverfassung gewesen.

16:00 Uhr

SOLOTHURN/LUZERN Im Kanton Solothurn hat das umstrittene Energiegesetz in der Volksabstimmung Schiffbruch erlitten. Die Vorlage mit Vorschriften zum Energiesparen scheiterte am Widerstand von FDP und SVP.

Die Stimmberechtigten des Kantons Luzern heissen das total revidierte Energiegesetz mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 58,7 Prozent gut. Als einzige Partei kämpfte die SVP gegen das Regelwerk. Mehr lesen »

15:56 Uhr

OLYMPIA Swiss Olympic äussert sich enttäuscht über das Nein des Walliser Stimmvolks zur finanziellen Beteiligung an Olympischen Winterspielen. Das Kandidaturkomitee wird sich auflösen. «Es ist uns leider nicht gelungen, eine Mehrheit von der Nachhaltigkeit und den Chancen von Sion 2026 zu überzeugen», sagte Jürg Stahl, Swiss-Olympic-Präsident und Vorsitzender des Kandidaturkomitees am Sonntag. «Wir sind aber Sportler und akzeptieren diese Niederlage».

Noch dabei für die olympischen Winterspiele 2026 sind: Turin and Mailand (I); Graz (AUT); Stockholm (SW); Erzurum (Türkei); Calgary (CA), und Sapporo (J). In Kanada hat man das Abstimmungsergebnis bereits zur Kenntnis genommen:

15:50 Uhr

ENDERGEBNIS Nun ist es amtlich, die letzten Stimmzettel sind ausgezählt:

GELDSPIELGESETZ: Schweizer Casinos dürfen künftig Online-Geldspiele anbieten. Das Stimmvolk hat das neue Geldspielgesetz am Sonntag überaus deutlich angenommen: 72,9 Prozent stimmten Ja. Insgesamt rund 1'326'000 Personen nahmen das Gesetz an, rund 492'200 Personen stimmten Nein. Die deutlichste Zustimmung verzeichneten die Westschweizer Kantone und das Tessin. Am tiefsten war die Zustimmung im Kanton Solothurn mit 63,5 Prozent Ja-Stimmen.

VOLLGELD-INITIATIVE: Die Stimmbevölkerung hat der Vollgeld-Initiative am Sonntag eine Abfuhr erteilt. 75,7 Prozent lehnten das Volksbegehren ab, das ein absolutes Geldmonopol für die Nationalbank verlangte. Damit ist die Initiative deutlicher gescheitert als erwartet.

15:18 Uhr

WIRD NACHGEZÄHLT? Im Kanton Graubünden wird eine Nachzählung des Ergebnisses der Regierungsratswahlen geprüft. Der Grund ist der geringe Stimmendifferenz zwischen BDP-Kandidat und Regierungsrat Jon Domenic Parolini einerseits sowie SVP-Kandidat und Polizeikommandant Walter Schlegel auf der anderen Seite.

Die beiden Kandidaten trennen nur gerade 68 Stimmen, und es steht ein Regierungssitz auf dem Spiel, den vorläufig der Bisherige Jon Domenic Parolini hält. Eine Nachzählung ist jedoch sehr wahrscheinlich und laut dem kantonalen Gesetz über die politischen Rechte anzuordnen, wenn der Stimmenunterschied weniger als 0,3 Prozent ausmacht. Zuständig für die Anordnung der Nachzählung ist die Kantonsregierung. Durchgeführt werden müsste sie von der Standeskanzlei.

15:14 Uhr

WENIG ERFOLG Neun von zehn Volksbegehren ergeht es wie der Vollgeldinitiative. Sie gehen an der Urne bachab. In der bald 130-jährigen Geschichte des Initiativrechts wurden erst 22 Initiativen angenommen, fast die Hälfte davon in den letzten 16 Jahren.

Rund 460 eidgenössische Volksinitiativen sind seit dem Jahr 1891 lanciert worden, 330 kamen zustande. Über 211 Initiativen wurde bisher abgestimmt. 189 davon scheiterten, die Vollgeldinitiative mitgerechnet.

Seit zum letzten Mal ein Volksbegehren beim Souverän Gnade fand, sind auch schon wieder vier Jahre vergangen. Im Mai 2014 hiessen Volk und Stände die Pädophileninitiative gut. Drei Monate zuvor hatten Bundesrat und Parlament mit dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative eine historische Schlappe erlitten.

15:01 Uhr

BERN REAGIERT AUF WALLISER NEIN Der Kanton Bern stellt seine Vorbereitungsarbeiten für Olympia 2026 per sofort ein. Er zieht damit die Konsequenzen aus dem Nein der Walliser Stimmbevölkerung, wie die bernische Volkswirtschaftsdirektion mitteilte.

In Bern und Biel hätten die Eishockeyturniere stattfinden sollen, in Kandersteg die nordische Kombination und das Skispringen auf der Normalschanze. Die Kandersteger Gemeindeversammlung gab dafür am Freitagabend mit überwältigendem Mehr einen Infrastruktur-Kredit frei. Der Beschluss ist nun bereits obsolet.

14:45 Uhr

BÜNDNER REGIERUNG GEWÄHLT Bei den Regierungsratswahlen im Kanton Graubünden steht das provisorische Ergebnis fest. Die Bisherigen Christian Rathgeb (FDP), Mario Cavigelli (CVP) und Jon Domenic Parolini (BDP) haben die Wiederwahl geschafft. Neu gewählt wurden Marcus Caduff (CVP), Peter Peyer (SP). Auf dem undankbaren 6. Platz landet SVP-Kandidat Walter Schlegel. Da sein Rückstand auf den Parolini weniger als 0,3 Prozent ausmacht (68 Stimmen), ist eine Nachzählung zu prüfen. Klar abgeschlagen auf dem siebten Platz landet Liedermacher Linard Bardill.

Grosse Freude bei CVP-Nationalrat Martin Candinas:

14:28 Uhr

Keine olympischen Winterspiele 2026 im Kanton Wallis. Inland-Redaktor Dominic Wirth erklärt weshalb:

14:16 Uhr

ENTTÄUSCHUNG Die Tourismus- und Gastronomieverbände haben sich enttäuscht über das Nein des Kantons Wallis zur Olympiakandidatur «Sion 2026» geäussert. Ohne Rückhalt der Host-City dürfte das Projekt höchstwahrscheinlich vom Tisch sein.

Die Enttäuschung der letzten zwei Kandidaturen habe offensichtlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen und einem dritten Misserfolg wollten die Walliser nicht riskieren, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung des Schweizer Tourismus-Verbandes, von hotelleriesuisse, GastroSuisse, den Seilbahnen Schweiz und dem Verband öffentlicher Verkehr.

Aus touristischer und volkswirtschaftlicher Sicht wäre die Austragung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele eine grosse Chance nicht nur für die Austragungskantone, sondern für die ganze Schweiz gewesen, heisst es weiter. Schätzungen zufolge hätten die Spiele zwischen 1,5 bis 2,4 Millionen zusätzliche Übernachtungen, etwa 6000 Arbeitsplätze und einen Gesamtumsatz von rund fünf Milliarden Franken generiert.

14:14 Uhr

Keine Chance für die Vollgeld-Initiative. Der Kommentar von Fabian Fellmann, Leiter unserer Bundeshausredaktion:

13:59 Uhr

VOLLGELD-INITIATIVE Trotz des wuchtigen Neins zur Vollgeldinitiative zeigen sich die Initianten zufrieden. «Wir sind sicher, dass die Diskussion erst jetzt richtig startet», sagt Sprecher Raffael Wüthrich.

13:50 Uhr

ZUG Im Kanton Zug wird die Kantonsverfassung sprachlich überarbeitet. Die Stimmbevölkerung hat sich für eine Modernisierung ausgesprochen. Darum werden veraltete Wörter wie beispielsweise "geisteskrank" und "geistesschwach" gestrichen. Mehr lesen »

13:48 Uhr

Der Kommentar von Bundeshaus-Redaktor Roger Braun zur deutlichen Annahme des Geldspielgesetzes:

13:35 Uhr

KEINE OLYMPISCHEN SPIELE 2026 Die Schweizer Olympia-Kandidatur «Sion 2026» ist gescheitert. Bei der Abstimmung im Wallis sprachen sich am Sonntag nach Auszählung von 124 von 126 Gemeinden fast 54 Prozent der Stimmberechtigten gegen eine finanzielle Unterstützung bis zum Höchstbetrag von 100 Millionen Franken aus. Im Kantonshauptort Sitten liegt der Nein-Anteil bei 60,9 Prozent.

Die Olympia-Promotoren hatten vor der Abstimmung betont, dass ein Nein im Wallis zugleich das Ende der Schweizer Kandidatur für 2026 bedeuten würde.

13:25 Uhr
Luzian Franzini (Bild: Andrea Tedeschi)

Luzian Franzini (Bild: Andrea Tedeschi)

MANÖVERKRITIK Luzian Franzini von den Jungen Grünen kritisiert seine Mitstreiter im Nein-Komitee: «Es hat uns sicher nicht geholfen, dass die Bürgerlichen sich nicht an ihr Versprechen gehalten haben, keine weitere ausländischen Kampagnengelder mehr anzunehmen», sagt Franzini.

13:19 Uhr

VERLIERER «Es ist eine Niederlage, das müssen wir eingestehen», sagt Andri Silberschmidt vom Nein-Komitee. «Doch wir haben die Themen Netzsperren und digitalen Projektionismus auf das politische Parkett gebracht und das war sehr wichtig.»

13:11 Uhr

FORDERUNGEN ABSTIMMUNGSSIEGER Der Schweizer Casino-Verband ist überrascht über das absehbare deutliche Ja zum Geldspielgesetz. Er wünscht sich eine rasche Inkraftsetzung und Steuererleichterungen als Starthilfe für die Casinos.

Die Casinos sollten die Möglichkeit haben, ein attraktives Angebot auf die Beine zu stellen, sagte Verbandspräsident und CVP-Ständerat Beat Vonlanthen (FR) am Sonntag der Nachrichtenagentur Keystone_sda. Deshalb fordere der Verband die im Gesetz verankerte maximal mögliche Steuererleichterung von 50 Prozent während vier Jahren.

13:01 Uhr

ST. GALLEN An der Universität HSG können Studierende künftig einen Master in Medizin absolvieren. Das Stimmvolk hat einer entsprechenden Anpassung des Universitätsgesetzes sehr deutlich zugestimmt. Weiter werden im Kanton St. Gallen 128 Millionen Franken als Einmaleinlage in die St. Galler Pensionskasse eingeschossen. Die Vorlage war ein Kompromiss, hinter dem alle Parteien standen. Mehr lesen »

12:38 Uhr

OLYMPIAKREDIT Im Wallis entscheiden die Stimmberechtigten über eine finanzielle Kantonsbeteiligung von 100 Millionen Franken an den olympischen Winterspielen im Jahr 2026. Das Votum wird die entscheidende Hürde für das Kandidaturdossier, das bis Anfang 2019 beim Internationalen Olympischen Komitee (IOK) eingereicht werden muss.

Nach Auszählung von 99 der 126 Gemeinden im Kanton Wallis zeichnet sich ein leichter Nein-Trend über die Austragung von Olympischen Winterspielen 2026 ab. Demnach stimmten 51,04 Prozent gegen eine entsprechende Kostenbeteiligung. Das Pro-Lager zeigt sich auf Twitter beunruhigt.

12:31 Uhr

GELDSPIEGELSETZ Die 1. Hochrechnung der SRG zeigt eine deutliche Mehrheit fürs Geldspielgesetz. 72 Prozent sagen Ja. Das Experiment Vollgeld wird in der Schweiz nicht ausprobiert: Laut Hochrechnung sagt das Stimmvolk mit 74 Prozent Nein.

12:22 Uhr

GRAUBÜNDEN Erste Ergebnisse von den Regierungsratswahlen im Kanton Graubünden. Die Bündner Wahlen werden überschattet vom Baukartell-Skandal im Engadin. Zu schaffen macht die Geschichte um die illegalen Absprachen allem Anschein nach vor allem BDP-Kandidat Jon Domenic Parolini, der seinerzeit als Gemeindepräsident von Scuol über die Absprachen Bescheid wusste.

Besser sieht es aus für die Bündner CVP: Sie kann sich Hoffnungen machen, den vor 20 Jahren an die SP verlorenen Regierungssitz zurückzuholen. Ihre beiden Kandidaten liegen nach 55 ausgezählten von total 108 Gemeinden über dem absoluten Mehr.

Nach gut der Hälfte der ausgezählten Gemeinden führen die beiden Bisherigen, Christian Rathgeb (FDP) sowie Mario Cavigelli (CVP) die Rangliste an. An dritter Stelle rangiert bereits der zweite und neue CVP-Kandidat Marcus Caduff, vor SP-Kandidaten Peter Peyer.

BDB-Volkswirtschaftsdirektor Jon Domenic Parolini liegt an fünfter Stelle, gut 200 Stimmen vor SVP-Kandidat Walter Schlegel. Der Liedermacher und parteilose Protestkandidat Linard Bardill ziert den Schluss der Zwischenrangliste.

12:11 Uhr

HOCHRECHNUNG Das Stimmvolk hat das Geldpielgesetz gemäss der Trendrechnung von gfs.bern im Auftrag der SRG angenommen. Die Vollgeldinitiative hat es verworfen. Die Regierung habe einen Doppelsieg errungen, und zwar einen klaren, sagte Lukas Golder von gfs.bern am Sonntag kurz nach dem Mittag am Fernsehen SRF. Zum Geldspielgesetz sei die Debatte hitzig gewesen, aber am Ende hätten die Befürworter obsiegt.

12:07 Uhr

ZÜRICH Das neue Geldspielgesetz dürfte im Kanton Zürich angenommen werden. Gemäss erster Hochrechnung des Kantons sagen voraussichtlich 66,3 Prozent der Stimmberechtigten Ja zur Vorlage.

Ein deutliches Nein dürfte es hingegen für die Vollgeld-Initiative geben. Dort sagen gemäss Hochrechnung 73,8 Prozent der Zürcherinnen und Zürcher Nein.

12:02 Uhr

ERSTE RESULTATE Die meisten Abstimmungslokale in den Schweizer Gemeinden waren bis 12 Uhr geöffnet. Die erste Trendmeldung wird in Kürze erwartet. Gemäss den ersten Resultaten aus den Gemeinden gibt es keine hohe Stimmbeteiligung. Beim Geldspielgesetz zeichnet sich ein klares Ja ab. Erste Gemeinden wie Baden und Aarau haben das Ergebnis der Abstimmung über das Geldspielgesetz veröffentlicht. Beide sagen deutlich ja. Ergibt sich nicht in anderen Landesteilen ein ganz anders Bild, hat das Geldspielgesetz den von viel Geld, aber auch einer lebhaften Debatte geprägten Abstimmungskampf überstanden.

12:01 Uhr

Herzlich willkommen in unserem Liveticker zum heutigen Abstimmungsonntag. Das Schweizer Stimmvolk befindet über zwei finanzpolitische Vorlagen – die Vollgeld-Initiative und das Geldspielgesetz. Und in 14 Kantonen stehen 28 Sachgeschäfte an. Geniessen Sie die Sonne, wir halten derweil an der Newsfront Augen und Ohren offen.

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