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Non-Profit- Bootsharing

Bürokratisch

Ach, waren das Zeiten, als die Beamten in ihren Stuben komplizierte Schachtelsätze drechselten und in Paragrafen gossen, die niemand las und nur ein paar Juristen verstehen mussten. Heute bilden sich die Staatsdiener ein, ihre Texte müssten irgendwie sexy, modern und weltläufig wirken. Ein besonders erbärmliches Beispiel lieferte diese Woche die Stadt Zürich. Per Medienmitteilung wies sie darauf hin, man werde am See Plätze für das «Non-Profit-Bootsharing» anbieten. Es handelt sich dabei nicht um Örtlichkeiten, an denen man kostenlos das Schuhwerk (boot) teilen (share) kann, sondern um spezielle Liegeplätze für Boote, die von mehreren Personen geteilt werden und deren Eigner nicht gewinnorientiert operieren.

Die Seefahrt ist voller wunderbarer Begriffe. Dass ein Beamter da auf das dengli­sche Wortungetüm «Non-Profit-Bootsharing» kommen kann, zeigt, dass er eine Landratte ist. Oder ein blutiger Anfänger. Ein Süsswasserfischer, wie der Seemann sagt. (pho)

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