Hasliberg

Nur noch wenige Nordafrikaner in Asylunterkunft Tschorren

Nach Auseinandersetzungen unter Asylsuchenden in der Asylunterkunft Tschorren am Hasliberg will der Bund dort nur noch wenige Nordafrikaner unterbringen. Zudem sollen zwei zusätzliche Securitas-Wächter patrouillieren.

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Blick auf die Truppenunterkunft "Tschorren" (Archiv)

Blick auf die Truppenunterkunft "Tschorren" (Archiv)

Keystone

Die Zahl der auf dem Tschorren untergebrachten Asylsuchenden wird vorübergehend von über 100 auf 60 gesenkt, wie das Bundesamt für Migration am Dienstag mitteilte.

Zudem wurden Massnahmen getroffen, um den Informationsfluss an die Gemeindebehörden bei Vorfällen sicherzustellen. Auslöser dieser Massnahmen waren Streitereien, bei denen vergangene Woche Asylsuchende verschiedener Volksgruppen aneinandergerieten. Verletzt wurde niemand.

Nach den Vorfällen traf sich eine Begleitgruppe und besprach mit dem Direktor des Bundesamtes für Migration, Mario Gattiker, die Ereignisse.