ÖKUMENE: Abendmahlabsage sorgt für rote Köpfe

Die umstrittene Eucharistiefeier in Dübendorf wurde kurzfristig abgesagt. Das sorgte für einen Eklat.

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Eine gemeinsame Feier - wenn auch nicht im geplanten Rahmen - 
fand am Samstag in Dübendorf dennoch statt. (Bild: Keystone)

Eine gemeinsame Feier - wenn auch nicht im geplanten Rahmen - fand am Samstag in Dübendorf dennoch statt. (Bild: Keystone)

Die ökumenische Tischgemeinschaft Symbolon hat auf die für Samstag geplante umstrittene Eucharistiefeier in Dübendorf ZH verzichtet. Hauptgrund für die kurzfristige Absage war laut den Initianten die Tatsache, dass der Anlass in Zusammenhang mit der Pfarrei-Initiative gebracht worden war. «Wir wollten vermeiden, dass diese Eucharistiefeier die an sich schon schwierigen Verhandlungen der Deutschschweizer Bischöfe in Rom von kommender Woche noch zusätzlich belasten würde», erklärt Mitinitiant Gerhard Traxel.

Aufruhr bei Kirchengängern

Statt der Eucharistiefeier wurde in Dübendorf ein Abendmahl nach der ökumenischen Lima-Liturgie gefeiert, an dem die beiden katholischen Priester als Gäste teilnahmen. Geplant war eine konfessionsübergreifende Eucharistiefeier mit drei reformierten Pfarrer, einem orthodoxen Priester sowie zwei katholischen Priestern. Eine solche Eucharistiefeier wird von den Katholiken und Orthodoxen jedoch strikt verboten. Die offizielle katholische Kirche hatte sich im Vorfeld denn auch davon distanziert.

Diese Verzichts-Erklärung löste bei einigen der rund 150 anwesenden Kirchengänger einen Aufruhr aus, wie der reformierte Pfarrer und Symbolon-Präsident Gerhard Traxel auf Anfrage sagte. Ein paar wenige verliessen danach die Kirche.

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