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Organisations-Anpassung

Es gibt Tage, da rühren uns die mitfühlenden Worte der Berner Beamtenschaft zu Tränen. Diese Woche war es wieder so weit. Diese Akkuratesse, diese sprachliche Eleganz, diese Empathie! Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) gab bekannt, 57 Stellen abzubauen. Man hätte von Entlassungen, Pardon, Freisetzungen schreiben können. Oder von Personalabbau. Aber darf der Bund so herzlos sein? Darf man A sagen, nur weil man A meint?

Die Communiquéschreiber des BIT haben uns vor der rüpelhaften Sprache des Arbeitsmarktes verschont. «Strukturelle Organisationsanpassung» haben sie ihr Gebrauchstextlein zuhanden der Öffentlichkeit betitelt. Keine Frage: Jedermann zahlt gerne Steuern, wenn er von der Bundesverwaltung mit derlei Wortschöpfungen beglückt wird. Und auch den betroffenen BIT-Mitarbeitern erleichtert das Communiqué das weitere Leben. Die Stelle zu verlieren, kann ein hartes Los sein. Es jauchzet hingegen, wer strukturell organisationsangepasst wird. (pho.)

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