Ostschweiz-Connection
Millionenbetrug bei den SBB: Angestellte finanzierten sich Luxus mit Steuergeldern – vom Porsche bis zum Privatpool

Drei SBB-Baustellenverantwortliche bauten mit neun Ostschweizer Unternehmern ein fast perfektes Betrugssystem auf. Nur durch Zufall flog auf, wie sie drei Millionen Franken verschwinden liessen.

Andreas Maurer 19 Kommentare
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SBB-Angestellte finanzierten sich einen Pool und einen Porsche auf Staatskosten.

SBB-Angestellte finanzierten sich einen Pool und einen Porsche auf Staatskosten.

zvg /
Urs Bosshard / Pablo Gianinazzi/Keystone

Die SBB haben während vier Jahren 3,2 Millionen Franken verloren und nichts davon gemerkt. Es war eine externe Firma, die den Fall aufdeckte. Sie hatte ein Thurgauer Bauunternehmen übernommen und bei der Prüfung der Buchhaltung gemerkt, dass etwas nicht stimmen konnte. Die Firma reagierte mit einer Selbstanzeige und liess so das Betrugssystem auffliegen.