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PARLAMENT: Nach Auschwitz-Vergleich: Fricker tritt zurück

Der Grüne Nationalrat Jonas Fricker tritt auf die Wintersession hin zurück. Dies vermeldete die «Schweiz am Wochenende» auf ihrer Webseite und beruft sich dabei auf ein Rücktrittsschreiben, das Fricker der Zeitung zukommen liess.
Der Aargauer Grünen-Nationalrat Jonas Fricker (links) zieht die Konsequenzen aus einem Votum zu Auschwitz im Nationalrat und tritt zurück. (Archivbild) (Bild: Keystone/LUKAS LEHMANN)

Der Aargauer Grünen-Nationalrat Jonas Fricker (links) zieht die Konsequenzen aus einem Votum zu Auschwitz im Nationalrat und tritt zurück. (Archivbild) (Bild: Keystone/LUKAS LEHMANN)

Der 40-jährige Aargauer zieht mit seinem Rücktritt die Konsequenzen aus dem Eklat, den er diese Woche im eidgenössischen Parlament sorgte. In der Ratsdebatte um Fair Food verglich der Aargauer Politiker das Schicksal von Schweinen mit jenem von Juden.

«War verletzend und unangebracht»

Frickers Votum hat nicht nur in den sozialen Netzwerken und im Ratssaal für empörte Reaktionen gesorgt, sondern auch in der eigenen Partei. «Der Vergleich, den ich während der Debatte im Nationalrat gemacht habe, war verletzend und unangebracht. Mit traurigem Herzen bitte ich nochmals um Entschuldigung für meine Aussage. Der Holocaust war ein grauenvolles Verbrechen, er lässt keine Vergleiche zu», hält Fricker laut der «Schweiz am Wochenende» in seinem Rücktrittsschreiben fest. Die Niederlegung seines Mandats bezeichnet Fricker als «das stärkste Zeichen, das ich setzen kann». (bu)

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