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PARTEIEN: Levrat will Wiederwahl von Widmer-Schlumpf

SP-Präsident Christian Levrat will bei den nationalen Wahlen 2015 mindestens 20 Prozent holen und so eine Bundesratsmehrheit von FDP und SVP verhindern.
Sermîn Faki
Christian Levrat: «Ich will verhindern, dass es eine automatische Bundesratsmehrheit von FDP und SVP gibt.» (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)

Christian Levrat: «Ich will verhindern, dass es eine automatische Bundesratsmehrheit von FDP und SVP gibt.» (Bild: Keystone/Peter Klaunzer)

SP-Präsident Christian Levrat spricht sich im Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag» für die Wiederwahl von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf aus, sollte diese 2015 nochmals antreten. Zwar müsse man zuerst die Eidgenössischen Wahlen abwarten. Aber: «Die beiden letzten Male, als sich diese Frage konkret gestellt hat, haben wir sie eindeutig beantwortet.» Levrat weiss: Nur mit der jetzigen Bundesratsbesetzung kann er seine Schlüsselthemen, die Reform des Finanzplatzes und den Atomausstieg, sichern.

Voraussetzung dafür sei jedoch, dass die Mitte-Links-Allianz im Parlament zulegen kann, wie er sagt. Sollten SVP und FDP Ende 2015 wieder eine Mehrheit im Parlament stellen, sei es unmöglich, ihnen vier Bundesratssitze zu verwehren. Für die SP gibt Levrat ein ehrgeiziges Wahlziel vor: Er will 20 Prozent der Wählerstimmen holen. «Persönlich bin ich überzeugt, dass wir die 20-Prozent-Grenze knacken können. Das ist machbar», so Levrat im Interview. Bei den letzten Wahlen erreichte die SP 18,7 Prozent.

Warnung vor Kroatien-Abstimmung

In Interview anlässlich des 125-Jahr-Jubiläums der SP Schweiz verteidigt Levrat zudem die Forderung nach weiteren flankierenden Massnahmen vor der Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf Kroatien. «Die Abstimmung ist gefährdet», warnt er. «Die Skepsis in der Bevölkerung hat massiv zugenommen. Nicht wegen Kroatien, Bulgarien und Rumänien, sondern weil die Behörden die Kontrolle über den Arbeits- und Wohnmarkt verloren haben», betont Levrat. Es gelte, herrschende Missstände zu beheben. «Jetzt liegt der Ball bei den Bürgerlichen.» Denn grosse Teile des Mittelstandes heute spürbar schlechter als vor zehn Jahren.

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