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PERSONALIE: Josef Dittli wird Präsident des Krankenversichererverbands Curafutura

Der Urner Ständerat Josef Dittli übernimmt das Präsidium von Curafutura. Er folgt auf Ignazio Cassis, der nach seiner Wahl in den Bundesrat die Verbandsleitung im Oktober abgegeben hatte.
Josef Dittli, FDP-Ständerat aus Attinghausen, vor dem Bundeshaus. (Bild: Elias Bricker (Bern, 30. November 2015))

Josef Dittli, FDP-Ständerat aus Attinghausen, vor dem Bundeshaus. (Bild: Elias Bricker (Bern, 30. November 2015))

FDP-Ständerat Josef Dittli tritt auf Anfang 2018 die Nachfolge von Ignazio Cassis an. Cassis hatte die Leitung von Curafutura, einem Zusammenschluss von CSS, Helsana, Sanitas und KPT, im Oktober abgegeben (Artikel vom 20. Oktober). Der Vorsteher des Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hatte das Präsidium seit 2013 geführt. Seit dem Austritt von Cassis stand der Verband unter der Leitung von Philomena Colatrella (CEO CSS) und Thomas D. Szucs (Verwaltungsratspräsident Helsana).

Mit der Ernennung von Josef Dittli wird der 60-Jährige Interessenvertreter für die Krankenversicherer unter der Bundeshauskuppel. Eine jüngst lancierte Volksinitiative aus der Westschweiz sieht vor, dass Parlamentarier künftig weder dem Verwaltungsrat noch der Geschäftsleitung oder der Aufsicht eines Krankenversicherers angehören dürfen.

«Die Wahl von Dittli steht im Zeichen der Kontinuität und der Festigung des Verbandes», heisst es in einer Medienmitteilung. Mit dem Urner Ständerat stehe weiterhin ein bekannter, versierter und geerdeter FDP-Politiker dem Krankenversicherungsverband vor. Dittli kenne als ehemaliger Finanzdirektor das Versicherungswesen, insbesondere auch die Rolle der Kantone im Gesundheitsbereich. Ihm seien die finanzpolitischen Auswirkungen des Krankenversicherungsgesetz auf die Kantone besonders geläufig. Zudem gehört der neue Präsident ebenfalls der Gesundheitskommission im Parlament an.

Der Verband werde sich weiterhin in die Reformvorhaben einbringen, um das gute Schweizer Gesundheitswesen im Sinne der Versicherten und Patienten voranzubringen. Zu den wichtigsten Vorhaben zählen die Totalrevision des veralteten Arzttarifs, die einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen, die Zulassung zur und die Qualität der medizinischen Versorgung sowie die überfällige Überprüfung und Senkung zu hoher Medikamentenpreise.

rem

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