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POLITIK: Martullo-Blocher als Bundesrätin? Linke winken ab

SVP-Präsident Albert Rösti kritisiert, die Linken wollten keine bürgerlichen Frauen in den Bundesrat wählen. Er hält grosse Stücke auf Magdalena Martullo-Blocher.
Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher an der Herbstsession der Eidgenössischen Räte. (Bild: Peter Schneider/Keystone)

Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher an der Herbstsession der Eidgenössischen Räte. (Bild: Peter Schneider/Keystone)

Kari Kälin

Zwei Bundesrätinnen, fünf Bundesräte: Die Untervertretung der Frauen in der Landesregierung hält Medien und Politik weiter in Atem. In informellen Gesprächen mit linken Ratsmitgliedern brachte SVP-Präsident Albert Rösti Magdalena Martullo-Blocher, Tochter des abgewählten Bundesrat Christoph Blocher, als mögliche Kandidatin ins Spiel. Bei der Ratslinken, die eine angemessene Frauenvertretung in der Verfassung verankern möchte, kam diese Idee schlecht an. «Ich bin von linker Seite tatsächlich gefragt worden, ob ich das ernst meine», sagte der Berner Nationalrat am Samstag gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Das sei doch der Beweis dafür, dass die Linken keine bürgerlichen Frauen im Bundesrat wollen. Dabei gebe es kaum eine ausgewiesenere Unternehmerin im Land.

Nationalrätin Regula Rytz (Grüne, BE), ebenfalls Teilnehmerin am Interview, wies den Vorwurf, bürgerliche Frauen seien ein Störfall, zurück. Historisch gesehen, hätten linke und bürgerliche Frauen immer eng zusammengearbeitet und für Verbesserungen wie die Mutterschaftsversicherung gekämpft.

In Bezug auf eine allfällige SVP-Bundesrätin wird die Ratslinke den Tatbeweis wohl noch eine Zeit lang nicht antreten müssen. Rösti geht davon aus, dass Finanzminister Ueli Maurer noch über die laufende Legislatur hinaus im Bundesrat bleibt. «Deshalb ist das Portieren von Kandidaten absolut kein Thema.» Er habe lediglich darauf hingewiesen, dass die SVP im Parlament über Frauen verfüge, welche die Anforderung an ein Bundesratsmandat vollumfänglich erfüllten.

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