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Rotationspersonal

Dem gemeinen Bürger mag die Welt der Bundesverwaltung grau erscheinen. Doch der gemeine Bürger irrt. Nicht nur tragen die Funktionäre unseres Gemeinwesens hübsche Titel, sie lassen sich auch in recht originelle Grüppchen einsortieren. Dazu gehören die «besonderen Personalkategorien». Besonders ist an diesen vor allem, dass sie bis dato bereits mit 60 Lenzen in den Ruhestand entlassen werden – ein Privileg, das der Bundesrat herzloserweise nun überprüfen will.

Innerhalb der besonderen Beamtenschaft am besondersten sind die Angehörigen des Rotationspersonals. Diese heissen nicht etwa so, weil sie bei der Verrichtung ihres Tagwerks regelmässig ins Rotieren kämen oder weil unter ihnen der Anteil an Rotariern besonders hoch wäre. Die Bezeichnung beschreibt vielmehr den Umstand, dass diese Staatsdiener an unterschiedlichste Posten, gerne auch im Ausland, entsandt werden können, von wo sie dann wieder nach Bern zurückrotieren. Im Grunde handelt es sich bei den Rotationsbeamten damit also nicht um Staatsbedienstete, die wie Derwische durch die Berner Lauben kreiseln – sondern um menschliche Boomerangs. (pho.)

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