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RÜCKTRITT: Vom Bundesrat zum Kampf-Bürger

Blocher-Kenner Matthias Ackeret äussert sich zum Rücktritt des SVP-Granden. Damit setze Blocher sein «Blocher-Prinzip» perfekt um.
Auf zu neuen Taten: Christoph Blocher kehrt dem Nationalrat den Rücken. Aber nur, um sich Wichtigerem zu widmen. (Bild: Keystone / Gian Ehrenzeller)

Auf zu neuen Taten: Christoph Blocher kehrt dem Nationalrat den Rücken. Aber nur, um sich Wichtigerem zu widmen. (Bild: Keystone / Gian Ehrenzeller)

Christoph Blochers Rückzug sei die «perfekte Umsetzung des Blocher-Prinzips». Zu diesem Fazit kommt Matthias Ackeret, Autor des "Blocher-Prinzips" und Moderator von «Tele Blocher» in seinem Gastbeitrag in der «Zentralschweiz am Sonntag». Blocher werde damit zur «personifizierten APO» (ausserparlamentarischen Opposition), um den grossen Kampf, den alles bestimmenden Auftrag zu erfüllen. Wie die Linken habe Blocher einen Marsch durch die Institutionen angetreten, aber in die umgekehrte Richtung: vom Bundesrat zum Kampf-Bürger.

Allerdings könnte Blocher, so der Chefredaktor des Kommunikationsmagazins «Persönlich», aus einer Position der Stärke handeln. Dank dem knappen Siegs bei der Masseneinwanderungsinitiative vom 9. Februar verfüge der SVP-Übervater wieder über seine alte Dominanz. Vor diesem Hintergrund, so mutmasst Ackeret, müssten sich die Gegner eingestehen, dass es besser gewesen wäre, Blocher nicht aus dem Bundesrat zu werfen: «Dann wäre die Welt anders verlaufen und Blocher ein älterer, netter Magistrat, der – von System und Kollegialitätsprinzip eingelullt – die Interessen der Landesregierung vertritt», so Ackeret.

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