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Santésuisse warnt: Die Prämien der Krankenkassen könnten um über 30 Prozent steigen

Der Ärzteverband und einer der beiden Krankenkassenverbände präsentieren einen neuen Ärztetarif. Doch der ist 20 Prozent teurer als der aktuelle.
Setzen sich Ärzte und Curafutura mit ihren Forderungen durch, könnten die Prämien explodieren. Themenbild. (Bild: ZVG)

Setzen sich Ärzte und Curafutura mit ihren Forderungen durch, könnten die Prämien explodieren. Themenbild. (Bild: ZVG)

Am Freitag haben Curafutura – der kleinere der beiden Krankenkassenverbände – und der Ärzteverband FMH einen neuen Ärztetarif Tardoc beim Bundesrat eingereicht. Doch: Er ist Stand heute 20 Prozent teurer als der aktuell angewendete Tarmed. Jetzt warnt der Krankenkassenverband Santésuisse vor der nächsten Kostenlawine.

Derzeit liegen in Bundesbern diverse Pläne zum Gesundheitswesen auf.

Werden sie alle Realität, drohen Mehrausgaben von zehn Milliarden – pro Jahr! Müssten das die Prämienzahler alleine stemmen, würden die Prämien um über 30 Prozent steigen.

Rechnung von Santésuisse publiziert der SonntagsBlick:

  • Tardoc: Plus 3 Milliarden.
  • Pflege-Initiative: Plus 5 Milliarden.
  • Neue Krebsmedikamente: Plus 1 Milliarde.
  • Weitere Projekte wie einfacherer Zugang zu psychologischen Leistung: Plus 1 Milliarde.

Santésuisse-Präsident Heinz Brand (63) sagt im Interview mit SonntagsBlick: «Das System ist von Egoismus und Eigennutz getrieben». Er warnt, dass der Mittelstand doppelt belastet wird: Über die Prämien und die Steuern. (CHM)

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