SCHEINFIRMEN: Neue Tricks für Lohndrückerei

Mit einem Briefkasten in der Schweiz können ausländische Firmen Aufenthaltsbestimmungen umgehen und Löhne drücken. Jetzt wird der Bundesrat aktiv.

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Baustelle des Swiss Alps Resort des ägyptischen Investors Samih Sawiris in Andermatt. Hier kam unlängst ein Fall einer Scheinfirma ans Licht. (Bild: Keystone)

Baustelle des Swiss Alps Resort des ägyptischen Investors Samih Sawiris in Andermatt. Hier kam unlängst ein Fall einer Scheinfirma ans Licht. (Bild: Keystone)

red. Erst sorgten Scheinselbstständige für Ärger, nun versuchen ausländische Scheinfirmen, die Aufenthaltsbestimmungen für Ausländer zu umgehen und so die Löhne zu drücken. Das sei «ein Problem und betreffe einzelne Branchen im Baugewerbe», räumt der Bundesrat in einer Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss ein. Er will die Lage prüfen und gegebenenfalls Massnahmen ergreifen. Der Gewerkschafter Giuseppe Reo, Leiter der Unia-Sektion Zentralschweiz, fordert schärfere Sanktionen. Nur das wirke gegen solche missbräuchlichen Praktiken abschreckend.

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