SCHIFFFAHRT: Aufregung über Promillegrenze

Wer 0,5 Promille Alkohol im Blut hat, darf nicht mehr in See stechen. Das sieht eine revidierte Verordnung vor. Ein Bootsverband übt heftige Kritik.

Red
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Allzu angetrunken Gummiboote steuern soll in Zukunft strafbar sein. Im Bild: Teilnehmer der Veranstaltung «Aareböötle» bei Thun. (Bild: Keystone)

Allzu angetrunken Gummiboote steuern soll in Zukunft strafbar sein. Im Bild: Teilnehmer der Veranstaltung «Aareböötle» bei Thun. (Bild: Keystone)

Bis anhin gibt es keine einheitlichen Regeln bezüglich der Promillegrenzen auf Schweizer Gewässern. Einige Kantone orientieren sich an den Grenzwerten aus dem Strassenverkehr. Mit der Revision der Binnenschifffahrtsverordnung will der Bund jetzt schweizweit ein einheitliches Regime installieren. Wer 0,5 Promille und mehr intus hat, gilt als fahruntüchtig. Je nach Art des Schiffes ist ein Führerausweis nötig - ab 0,8 Promille ist man diesen los. Die Verordnung soll im nächsten Jahr in Kraft treten.
 
Der Verband Motorboot Schweiz kritisiert unter anderem, dass die Promilleregeln unter anderem auch bei Wasserfahrzeugen wie Gummi- und Ruderbooten, von denen keine Gefahr für Dritte ausgehe, angewendet würden.

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