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Schöner Sommer beschert Rega
viel Arbeit

Die Rega musste diesen Sommer häufiger ausrücken. Schuld ist nicht nur die Hitze.
Maja Briner
Ein Rega-Helikopter im Einsatz. (Bild: Rega/PD)

Ein Rega-Helikopter im Einsatz. (Bild: Rega/PD)

Viele haben das sonnige Wetter in den vergangenen Wochen dazu genutzt, die Wanderschuhe zu schnüren oder sich auf den Töff zu setzen. Die Schattenseite davon: Es kam zu mehr Unfällen. Die Rega flog seit Anfang Mai rund 3200 Einsätze, 400 mehr als im Vorjahr, wie Mediensprecher Harald Schreiber sagt. Das ist eine Zunahme von 15 Prozent. Schuld daran sei nicht allein die Hitze in den vergangenen Wochen, sondern allgemein das schöne Wetter, das mehr Menschen in die Berge und an die frische Luft locke, sagt Schreiber: «Erfahrungsgemäss wirken sich anhaltende Schönwetterperioden auf die Einsatztätigkeit der Rega aus.»

Bereits im Mai und Juni – also noch vor der Hitzeperiode – verzeichnete die Rega mehr Alarmierungen. Allein rund 500 Mal rückte die Rega seit Mai wegen Freizeitunfällen aus. Wegen Bergunfällen wurde sie 330 Mal alarmiert, wegen Sportunfällen 190 Mal. Die meisten Einsätze machten allerdings erneut Krankheiten und medizinische Notfälle aus mit 1400 Einsätzen.

Ueli Mosimann, beim Schweizer Alpenclub SAC zuständig für die Bergunfallstatistik, kann noch keine aktuellen Zahlen vorlegen. Aber: «Es ist sicher so, dass der heisse Sommer mehr Leute in die Berge lockt und dadurch mehr Notfälle geschehen», erklärt er. Allein im August meldeten die Polizeibehörden bisher mindestens sieben tödliche Wander- und Kletterunfälle.

Laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) verunglücken beim Wandern jedes Jahr zirka 50 Menschen, 21000 verletzen sich. Die BfU will nun mit einer Studie herausfinden, warum es zu den Unfällen kommt. Dazu führt sie diesen Sommer bei Wanderern eine Umfrage durch. Von ihnen will die BfU unter anderem erfahren, wie sie sich vorbereiten und ausrüsten – und wie es um ihr Wissen über Markierungen und Schwierigkeitsskalen steht.

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