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SCHWEIZ: Insekten verursachen 40 schwere Unfälle pro Jahr

Rund 20'000 Unfälle pro Jahr verursachen Wespen, Bienen und Zecken. Am meisten sind es jeweils im Sommermonat Juni.
Zecken sorgen in der Schweiz mit Abstand für die meisten Unfälle mit kleinen Insekten. (Bild: Archiv Keystone)

Zecken sorgen in der Schweiz mit Abstand für die meisten Unfälle mit kleinen Insekten. (Bild: Archiv Keystone)

Kleinste Insekten sorgen insbesondere während der Sommerzeit für zahlreiche Unfälle. Allein durch Wespen verzeichnen die Schweizer Versicherer 3000 Unfälle pro Jahr. Bei den Bienen sind es rund 2300. Den grössten Anteil machen die Zecken aus. Allein im Sommermonat Juni werden jährlich im Schnitt mehr als 1200 Unfälle verzeichnet.

«Wegen der Witterung schwanken die jährlichen Unfallzahlen relativ stark – besonders bei den Wespen», schreibt die Suva in ihrer Medienmitteilung. Von einem Jahr zum anderen können diese so bis zu viermal mehr oder weniger vorkommen.

40 schwere Unfälle jährlich

Allerdings sind diese Unfälle meistens nicht gravierend. Mehr als 90 Prozent der von Bienen und Wespen gestochenen Personen haben leichte Vergiftung oder allergische Reaktionen. Erst, wenn man sich durch die Insekten ablenken lässt, beispielsweise beim Autofahren oder beim Arbeiten auf Gerüsten, kann es wirklich gefährlich werden. Solch schwere Unfälle zählt der Luzerner Unfallversicherer rund 40 pro Jahr.

Aktuelle Auswertungen erlaubten auch aufzuzeigen, wo die Kleintiere am ehesten zustechen oder beissen. Zecken zielen eher auf die unteren Extremitäten (50 Prozent) und den Rumpf (26 Prozent). Wespen und Bienen hingegen stechen hauptsächlich in die oberen Extremitäten (43 Prozent) sowie an Kopf und Gesicht (20 Prozent).

Mit etwas Aufmerksamkeit lassen sich viele Stiche und damit Juckreiz oder gravierendere Folgen verhindern. So locken Nahrungsmittel, Süssgetränke und Bier Wespen an. Die Suva rät, beim Essen im Freien vorsichtig zu sein und nicht direkt aus Flaschen und Dosen zu trinken.

In der Nähe von Bienen, Wespen und Hornissen ist es empfehlenswert, sich nicht hastig zu bewegen. Auf Parfums und duftende Crèmes sollte verzichtet werden. Orte mit Bienenhäusern, Waldlichtungen oder das Wandern durch Biotope sollten gemäss Suva gemieden werden. Wer barfuss geht, riskiert einen Stich in den Fuss. Es hilft auch, Kleidungsstücke mit Insektenschutzmitteln zu imprägnieren.

pd/chg/sda

Bild: pd

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