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SCHWEIZ: Wechselhaftes Wetter im Flachland – Schneefall in den Bergen

Die Schneefallgrenze ist in der vergangenen Nacht auf 1600 bis 1800 Meter gesunken. Im Flachland erwartet die Schweiz wechselhaftes Aprilwetter. Es mussten auch einzelne Pässe wieder gesperrt werden.
Eine Touristin fotografiert eine Kuh im Schnee auf der Julierpassstrasse bei Bivio. (Bild: Keystone / Gian Ehrenzeller)

Eine Touristin fotografiert eine Kuh im Schnee auf der Julierpassstrasse bei Bivio. (Bild: Keystone / Gian Ehrenzeller)

Über mangelnde Abwechslung in Sachen Wetter kann man sich derzeit nicht wirklich beklagen. Am Wochenende und am Montag noch hochsommerliche Temperaturen, ein paar Tage später Schnee bis deutlich unter 2000 Meter – das ist der Juli 2016. Unter anderem waren am Donnerstagmorgen der Sustenpass, der Furkapass und der Nufenenpass wegen Schneefällen gesperrt, wie Angaben auf der Internetseite des TCS zu entnehmen war.

Zusammen mit teilweise kräftigen Niederschlägen sank die Schneefallgrenze in der vergangenen Nacht zum Teil auf 1600 bis 1800 Meter. So liegt am Donnerstagmorgen beispielsweise in Arosa ein Schäumchen Schnee. Auch tagsüber erreicht uns aus Nordwest bis Nord weiterhin feuchte und labil geschichtete Luft, diese staut sich entlang der Alpennordseite. Hier bleibt es in der Folge relativ trüb, die Schneefallgrenze variiert um 2000 Meter.

Im Flachland erwartet uns ein mehr wechselhafter Wettercharakter, der fast schon an April erinnert. Zwar gibt es hier auch mal Lichtblicke in Form von sonnigen Auflockerungen, diese werden aber immer wieder von dunklen Wolken und durchziehenden Schauern abgelöst, wie die Wetterexperten von Meteonews mitteilen. Diese Regengüsse können kräftig ausfallen und zum Teil auch von Blitz und Donner begleitet sein.

Hochwassersituation angespannt

Durch die regional erheblichen Regenmengen der letzten Tage bleibe die Hochwassersituation besonders bei kleinen und mittelgrossen Fliessgewässern angespannt, in den Alpen reduziere die tiefe Schneefallgrenze den Abfluss.

Der Pegelstand des Bodensees ist gemäss dem Naturgefahrenbulletin des Bundes weiterhin erhöht, die gleiche Gefahrenstufe zwei von fünf gilt auch für den Rhein vom Bodensee bis zur Mündung der Thur, die Aare unterhalb des Thunersees sowie weitere Gewässer etwa im Engadin und im Berner Oberland. Die Gefahr von Hangrutschungen bleibe bestehen.



pd/nop/sda

Sustenpass am Donnerstagmorgen. (Bild: Webcam)

Sustenpass am Donnerstagmorgen. (Bild: Webcam)

Klausenpass am Donnerstagmorgen. (Bild: Webcam)

Klausenpass am Donnerstagmorgen. (Bild: Webcam)

Grimselpass am Donnerstagmorgen (Bild: Webcam)

Grimselpass am Donnerstagmorgen (Bild: Webcam)

Ofenpass am Donnerstagmorgen. (Bild: Webcam)

Ofenpass am Donnerstagmorgen. (Bild: Webcam)

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