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Schweizer investieren nur zaghaft in Bitcoin und Co

Bitcoin und andere Kryptowährungen haben mit grossen Kursgewinnen einen Medienwirbel ausgelöst. Doch abgesehen von der hohen Schlagzeilendichte sind Bitcoin & Co bei den Schweizern als Anlagevehikel noch kaum präsent.
Blick in die Räumlichkeiten der Firma Bitcoin Suisse AG in Baar. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Baar, 24. Mai 2016))

Blick in die Räumlichkeiten der Firma Bitcoin Suisse AG in Baar. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Baar, 24. Mai 2016))

Das zeigte eine am Mittwoch veröffentlichte Umfrage des Marktforschungsinstituts Gfk im Auftrag des Online-Vergleichsdiensts moneyland.ch.

Bitcoin und weitere Kryptowährungen sind bislang keine Währungen im eigentlichen Sinn, sondern bloss Anlageobjekte wie Aktien, Obligationen oder Gold. Doch als solche werden diese von den Schweizern noch kaum eingesetzt.

Gerade einmal acht Prozent von 1517 befragten Personen in der Schweiz haben in Bitcoin investiert. Dabei haben drei Prozent eine kleine Summe, drei Prozent eine mittlere und nur zwei Prozent eine grössere Summe in Bitcoin angelegt. Andere Kryptowährungen sind noch weniger verbreitet als Bitcoin.

Eher jüngere Anleger

Von den wenigen Befragten, die Krypotwährungen als Anlage einsetzten, sind es nicht überraschend vor allem die jüngeren. In der Altersgruppe der 19- bis 25-Jährigen haben 14 Prozent und bei den 26- bis 49-Jährigen 10 Prozent in Bitcoin angelegt. Bei den 50- bis 74-Jährigen sind es lediglich 4 Prozent.

Offener gegenüber Bitcoin & Co eingestellt als Befragte aus der Deutschschweiz sind jene in der Romandie. Dort haben bereits zehn Prozent in Bitcoin investiert, in der Regel allerdings nur in kleinen Beträgen. In der Deutschschweiz sind es dagegen lediglich sieben Prozent.

Frauen misstrauischer

Bei Männern sind Kryptowährungen populärer als bei Frauen: Nur gerade vier Prozent der befragten Frauen haben in Bitcoin angelegt. "Frauen sind allgemein zurückhaltender und vorsichtiger beim Anlegen als Männer", schreiben die Umfrage-Autoren.

Ausgeprägt zeigt sich dies bei Aktien. So besitzen 72 Prozent der befragten Frauen keine Aktien, bei den Männern sind es dagegen nur rund die Hälfte (51 Prozent).

sda awp

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