SEDRUN: Porta-Alpina-Hallen: Bündner sichern sich Nutzung

Die Bündner Regierung hat sich im Gotthardbasistunnel die Nutzungsrechte der vier Porta-Alpina-Wartehallen 800 Meter unterhalb Sedrun gesichert. Mit der Tunnelbetreiberin SBB wurde ein entsprechender Vertrag abgeschlossen.

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Die Porta Alpina in Sedrun könnte bald für den Tourismus genutzt werden. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Porta Alpina in Sedrun könnte bald für den Tourismus genutzt werden. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Die Kantonsregierung in Chur will sicherstellen, dass die Investitionen von 15 Millionen Franken in die Porta Alpina für ein künftiges Projekt genutzt werden können. Das Nutzungsrecht betrifft die Wartehallen sowie die Unterhaltsgarage, wie die Regierung am Donnerstag mitteilte.

Gemäss einem Auftrag des Bundesamts für Verkehr wird bis spätestens 2014 in einer der vier Wartehallen ein Besucherfenster eingebaut, wie im Lötschbergtunnel. Das Fenster soll einen Blick auf die Schnellzüge im Gotthardbasistunnel ermöglichen und den Betrieb des längsten Bahntunnels der Welt erlebbar machen.

sda