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Seltene Verkettung von Naturereignissen

Der Bergsturz am Pizzo Cengalo und der direkt darauf folgende Murgang bis Bondo vom 23. August waren Folge einer seltenen Verkettung von Naturereignissen. Eis- und Wasserdruck haben den Fels des Cengalo zum Absturz gebracht. Die über drei Millionen Kubikmeter Fels sind dabei auf den Gletscher gestürzt und haben sekundenschnell viel Eis abgetragen, pulverisiert und zum Teil geschmolzen. Zusammen mit Umgebungswasser hat das freigewordene Wasser die abgestürzten Gesteinsmassen in Bewegung gebracht und einen Schuttstrom geformt, der sich bis Bondo ergoss. Dies ist das Ergebnis einer Expertenanalyse, die der Kanton Graubünden gestern präsentierte. Die momentane geologische Situation deute darauf hin, dass sich langfristig noch bis zu drei Millionen Kubikmeter am Berg lösen können.

Der Bergsturz hat Schäden von rund 41 Millionen Franken verursacht, wie die Gemeinde Bregaglia mitteilt. Die Gemeinde bereitet sich auf weitere Ereignisse vor und erarbeitet gemeinsam mit den Fachleuten des Kantons das künftige Schutzkonzept. (cla.)

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